Roter Kreis e.V. - Verein für das Verständnis seelischer Erkrankungen und Verletzungen

Lexikon B,C

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Barium carbonicum (Bariumkarbonat)

Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie

scheu und langsam

Frauen und Männer (Element: Erde)

  • Unreife durch Langsamkeit
  • Vergesslich, geistig eher langsam
  • Schwierigkeiten, Interesse und Begeisterung zu entwickeln
  • Schwierigkeiten mit der Reaktionsfähigkeit
  • Schwierigkeiten mit der Feinsinnigkeit und den sozialen Fertigkeiten
  • Emotionale Unreife
  • Bodenständig und praktisch
  • Durchsetzungsschwach, fremdenscheu, stetes Entschuldigen, ängstlich, fühlen sich verzagt, wirken unentschlossen

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Bauchschmerzen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Bauchschmerzen oberhalb des Nabels darauf hinweisen, dass sich der Betroffene zu sehr um andere kümmert. Man steht sogar Ängste für seine Mitmenschen durch. Bauchschmerzen unterhalb des Nabels weisen daraufhin, dass man sich zu große Sorgen um seine augenblickliche Situation macht. Man fürchtet, andere könnten alles zunichte machen, um sich selbst durchzusetzen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Bauchspeicheldrüsenentzündung und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass eine Pankreatitis bei Menschen auftritt, die sich zu viele Sorgen um ihre Familie machen. Aufgrund zu hoher Erwartungen macht man starke Emotionen und Zorn durch. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Belladonna (Tollkirsche)

Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie

energiegeladen - unruhig - unterhaltsam

Meist Männer (Element: Feuer)

  • Inspiration
  • Enthusiasmus
  • Wut
  • Tendenz zur Überheblichkeit
  • Gerne Beschäftigung mit metaphysischen Themen, Neigung zum Glauben, übersinnliche Fähigkeiten zu haben
  • Sprunghaftes Denken
  • Querdenker und Problemlöser
  • Sensibel, Tagträume statt der anstehenden Arbeit
  • Dominanz und Kompromisslosigkeit
  • Hyperaktivität in der Kindheit
  • Tendenz zu Entzündungen, starke Körperhitze
  • Lebendigkeit, Wärme und Offenheit

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Benperidol

gehört zu den "typischen" oder "alt hergebrachten", hochpotenten Neuroleptika. Eines der hochpotentesten Neuroleptika, welches aber auch häufig motorische Nebenwirkungen verursacht. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Benzodiazepine

gehören zur Gruppe der Tranquilizer oder Hypnotika. Benzodiazepine wirken jedes mehr oder weniger angstlösend, schlafanstoßend, muskelentspannend und krampfanfalllösend. Daher finden sie in der Psychiatrie und Neurologie noch immer große Anwendung. Das Hauptproblem ist, dass nach regelmäßiger Einnahme über vier Monate Dauer Abhängigkeitsphänomene auftreten. Bei Depressionen oder Psychosen ist die Gabe häufig notwendig und kann nach einem Schema auch meist problemlos wieder reduziert und abgesetzt werden. Bei Persönlichkeitsproblematiken und Angsterkrankungen sollte ihr Einsatz nur sehr kritisch erfolgen, ist aber trotzdem häufig nötig. ACHTUNG Abhängigkeitspotential!

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Betreuung

Die Betreuung ersetzt seit 1992 die Paragraphen der "Gebrechlichkeitspflegschaft" und der "Entmündigung". Die Voraussetzungen für eine Betreuung sind in § 1896 des Bürgerlichen Gesetzbuches geregelt. Kann ein Volljähriger aufgrund einer seelischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr regeln, so bestimmt das Vormundschaftsgericht auf Antrag oder von Amts wegen einen Betreuer für bestimmte Bereiche. Die Einwilligung des Betroffenen ist nicht notwendig. Der Betroffene kann aber einwilligen oder auch selbst den Antrag stellen.
Ein Betreuer darf nur für Aufgabenkreise bestellt werden, in denen die Betreuung auch erforderlich ist, also nicht, wenn die Angelegenheiten durch einen Bevollmächtigten oder andere Hilfen ohne gesetzlichen Vertreter ebenso besorgt werden können.

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Bewusstsein / Bewusstseinsstörungen

Das Bewusstsein ist das "Ganze des augenblicklichen Seelenlebens" nach Karl Jaspers, als das Wissen von Erleben, Erinnern, Vorstellen und Denken, das begleitet wird von dem Wissen darüber, dass ich es bin, der diese Inhalte erlebt.

Unterschieden werden "quantitative" Bewusstseinsstörungen von "qualitativen" Bewusstseinsstörungen. Bei diesen Bewusstseinsstörungen besteht jeweils auch eine Störung von Auffassung und Gedächtnis sowie eine wie auch immer geartete Störung der Erinnerung.

Bei "quantitativen" Bewusstseinsstörungen ist quasi die "Menge" des Bewusstseins, also die "Wachheit", betroffen. Unterschieden werden "Benommenheit" wie beim äußerst müden Menschen, "Somnolenz" wie beim schläfrigen Menschen, der aber gut weckbar ist, "Sopor" wie beim schläfrigen Menschen, der nur noch kurz und mit Mühe weckbar ist und "Koma" wie beim Menschen, der gar nicht mehr weckbar ist.

Bei "qualitativen" Bewusstseinsstörungen ist quasi die "Art und Weise" des Bewusstseins verändert. Zum Beispiel werden bei der "Bewusstseinsverschiebung" manche Dinge viel deutlicher wahrgenommen und verarbeitet, andere viel weniger, wie zum Beispiel beim leicht alkoholisierten Menschen, der plötzlich manche Dinge sehr lustig findet, andere gar nicht mehr bemerkt. Bei der "Bewusstseinseinengung" werden nur noch manche Dinge wahrgenommen und verarbeitet, andere "ausgeblendet", wie zum Beispiel beim stark alkoholisierten Menschen.

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Beziehungsidee

Hierbei wird einer tatsächlichen Wahrnehmung eine zwar mögliche und plausible, jedoch in der Situation durch einen seelischen Zustand verzerrte Bedeutung gegeben. Sie ist unspezifisch und kann auch bei jedem Gesunden auftreten, zum Beispiel beim "Schwarzfahren" in der Straßenbahn, wenn die tatsächliche Wahrnehmung, dass sich zwei Menschen zum Aussteigen fertig machen, umgedeutet wird, als Kontrolleure, die einen überprüfen wollen.

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Binge Eating Disorder

ist eine Ess-Störung, bei der es zu periodischen Heißhungeranfällen – Essanfällen – mit Verlust der bewussten Kontrolle über das Essverhalten kommt. Im Gegensatz zur Bulimie ergreifen die Betroffenen keine Maßnahmen wie Erbrechen, Abführen oder exzessives sportliches Training, so dass längerfristig meist Übergewicht die Folge ist. Die Essanfälle werden nicht durch starken Hunger ausgelöst. Es wird extrem hastig geschlungen bis zu einem starken Völlegefühl. Ein Sättigungsgefühl geht verloren. Nach dem Essanfall treten Schuld- und Schamgefühle bis hin zu Depressionen auf. Häufig werden fettreiche und süße Lebensmittel gegessen, die viele Kalorien enthalten. Ausgelöst werden die Essanfälle vorwiegend psychisch durch unangenehme Gefühle wie Stress oder Langeweile. Therapeutisch wichtig sind psychotherapeutische Verfahren sowie eine medikamentöse Behandlung mit SSRI, vor allem Fluoxetin und Fluvoxamin.

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Bipolare Erkrankung(en) = Bipolare Störung(en) = manisch-depressive Erkrankung

Jeder hundertste Mensch leidet an einer bipolaren Erkrankung. Früher nannte man diese Erkrankung(en) manisch-depressive Erkrankung. Bei diesen Erkrankungsbildern wechseln sich Episoden von Depression und Manie ab. Die Erkrankung beginnt meistens im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Ursache ist die Instabilität verschiedener Botenstoffsysteme. Von den Verläufen her ist die Erkrankung sehr vielfältig. Es gibt Verläufe, bei denen die depressiven Episoden stark überwiegen, aber auch manische, also übermäßig euphorische, Episoden vereinzelt hinzukommen. In anderen Fällen überwiegen manische Episoden. Manchmal ist es gleichmäßig verteilt.

Die Therapie entspricht der Therapie der Depression oder Manie. Depressive Episoden können auch mit Antidepressiva behandelt werden. Denkstörungen bei einer schweren manischen Episode sollten unter Umständen mit atypischen Neuroleptika behandelt werden, die mittlerweile auch prophylaktisch eingesetzt werden. Bedeutsam ist hierbei die "Phasenprophylaxe" und "Stimmungsstabilisierung". Mögliche Medikamente hierfür sind Lithium oder Valproat, Lamotrigin oder Carbamazepin (siehe unten), die sonst auch gegen Epilepsie eingesetzt werden. In der Epilepsiebehandlung stabilisieren sie ebenfalls die verschiedenen Botenstoffen, weswegen sie auch bei bipolaren Erkrankungen wirken.

Bei diesen Erkrankungen ist es von äußerster Bedeutung, das Selbstverständnis und die Selbstakzeptanz der Betroffenen zu unterstützen und zu verbessern. Es ist auch zu berücksichtigen, dass das Erleben der Betroffenen häufig die meiste Zeit ihrer Erinnerungsspanne von einem steten "Gefühls-Auf-und-Ab" gekennzeichnet ist, und dass sie eine zu massive Stimmungsstabilisierung als "Festgenagelt-werden" empfinden. Demhingegen gilt es für die Betroffenen einzusehen, dass immer wiederkehrende depressive, aber vor allem manische Episoden, Konzentration, Aufmerksamkeit und Auffassung über die Jahrzehnte verschlechtern.

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Blähungen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Blähungen generell ein Zeichen dafür sind, dass der Betroffene sich fürchtet, es könnte ihm an etwas mangeln, weil viele Gase auf das Verschlucken von Luft beim Essen oder Reden zurückgehen. Diese Sorge sammelt sich bis es nicht meht geht und muss sich Freiheit verschaffen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Bluthochdruck und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass jemand ständig unter Druck steht und sehr feinfühlig ist und sich wünschen würde, all seine Mitmenschen glücklich zu sehen. Man setzt sich selbst dem übergroßen Druck aus, die Mittel zu finden, um das zu bewerkstelligen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Blutprobleme und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit Blutproblemen Schwierigkeiten haben, ihr Leben nach ihren eigenen Bedürfnissen einzurichten. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Blutungen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Blutungen damit zu tun haben dass jemand sich schon seit einiger Zeit zurückgehalten hat, im Stillen gelitten hat, dies niemandem zeigen wollte, seine Schmerzen vergraben hat, weil er glaubte, niemanden zu haben, dem er sich anvertrauen konnte. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Borderline-Erkrankung

Das grundlegendste Problem der Borderline-Erkrankung ist die übergroße emotionale Reagibilität mit extrem hohen Gefülspegeln, die wesentlich länger als bei Gesunden anhalten, nämlich im Vergleich zu Minuten bis Stunden Tage bis Wochen. Das Muster von Gefühlen, Gedanken und Verhalten ist durch die Instabilität und das Wechselhafte geprägt. Es kommt zu unvermutet auftretenden und verschwindenden depressiven Stimmungen, die Tage, aber keine Wochen anhalten. Es besteht eine übermäßige Aggression mit großen Schwierigkeiten, sie zu kontrollieren. Die Stimmung, die zwischenmenschlichen Beziehungen, das Selbstbild, die Ziele und inneren Präferenzen sind instabil. Tendenziell werden Impulse ohne Berücksichtigung der Konsequenzen ausagiert. Kennzeichnend ist eine chronische Lebensmüdigkeit mit chronischer innerer Leere. Daher kommen Suiziddrohungen, -andeutungen und -versuche häufig vor. Verzweifelt wird sich bemüht, ein wirkliches oder vermeintliches Alleinsein oder Verlassenwerden durch andere zu vermeiden. Es besteht eine Tendenz zu Konflikten mit anderen, insbesondere wenn man versucht, impulsives Verhalten zu bremsen. Andere Menschen werden häufig überidealisiert und kurze Zeit später entwertet. Typische Gedanken sind, nicht zu wissen, wer man ist und sowieso irgendwann verlassen zu werden. Es kommen Substanzmissbrauch, pathologisches Geldausgeben, rücksichtsloses Fahren, Essstörungen und jede andere Art von selbstschädigendem Verhalten vor.

Unterschieden wird der Typus des "Unsteten" mit raschem Leidsein und Satthaben von allem, Unruhe, der Sucht nach Veränderung und Neuem sowie chronischer Langeweile. Der "Wanderer", früher der "Orientkundige", kann sich nicht in die Bindung des Gemeinschaftslebens hinein finden und muss frei herumstreifen.

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Bromazepam

ist ein Benzodiazepin, das etwas beruhigend und gut angstlösend wirkt. ACHTUNG: Abhängigkeitspotential!

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Bromperidol

gehört zu den "typischen" oder "alt hergebrachten", hochpotenten Neuroleptika mit stark antipsychotischer Wirkung. Macht wenig müde, wirkt aber auch wenig beruhigend. Verursacht häufig deutliche motorische Nebenwirkungen. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Bronchitis und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass eine Bronchitis oder eine Neigung zur Bronchitis darauf hinweist, dass der Betroffene Familienschwierigkeiten (Streit) durchmacht und sich dagegen auflehnt, da die Bronchien symbolisch für die Familie stehen. Man ist zornig und fühlt seine Grenzen und seinen eigenen Bereich bedroht. Vielleicht wünscht man sich auch sehnlichst, die Beziehung zu einem bestimmten Familienmitglied abzubrechen, wagt dies aber aus Angst vor Schuldgefühlen nicht. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Brusterkrankungen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Brusterkrankungen bei Frauen und bei Männern auf eine gewisse Unsicherheit hindeuten bezüglich des Schutzes derer, die wir zu versorgen haben. Menschen mit Brusterkrankungen zwingen sich oft zur Mutterrolle, um dem Bild "guter" Eltern zu entsprechen. Andere wiederum sorgen sich zu sehr um Mitmenschen und vernachlässigen dabei ganz ihre eigenen Bedürfnisse. Dies machen sie unterbewusst den anderen zum Vorwurf und "bemuttern" oft auf sehr bestimmende Art. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Buber, Martin

war ein österreichischer und israelischer Religionsphilosoph jüdischen Glaubens, der von 1878 bis 1965 lebte.

"Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges."

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Bulimia nervosa

Jeder dreißigste Mensch leidet unter einer Bulimia nervosa. Es treten häufige Episoden von Essattacken auf, bei denen große Mengen Nahrung in sehr kurzer Zeit konsumiert werden. Es besteht eine andauernde Beschäftigung mit dem Essen und eine unwiderstehliche Gier zu essen. Die Betroffenen versuchen, dem dickmachenden Effekt des Essens durch verschiedene Verhaltensweisen entgegenzusteuern, wie selbst ausgelöstes Erbrechen, Missbrauch von Abführmitteln, zeitweilige Hungerperioden, Missbrauch von Appetitzüglern, Schilddrüsenpräparaten und Entwässerungsmitteln. Sie nehmen sich selbst als zu dick wahr und leiden unter der sich aufdrängenden Furcht, zu dick zu werden.

Therapeutisch wichtig sind psychotherapeutische Verfahren sowie eine medikamentöse Behandlung mit SSRI, vor allem Fluoxetin und Fluvoxamin. Desipramin sollte bei einer Kombination mit AD(H)S beim Erwachsenen bevorzugt werden.

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Bupropion

ist ein Wiederaufnahmehemmer von Noradrenalin und Dopamin. Ursprünglich eingesetzt wurde es zur Raucherentwöhnung wegen des guten Effektes auf das Dopamin-System als "Belohnungssystem". Nebenwirkungen sind eventuell Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit. Mittlerweile ist es auch als gut wirksames und gut verträgliches Antidepressivum zugelassen. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Burn-Out-Syndrom

Bei der unter diesem Begriff subsummierten Erkrankung lassen sich folgende Phasen immer wieder beobachten:

Der Zwang, sich zu beweisen.
Wenn sich der Wunsch nach Anerkennung in einen Zwang verwandelt, den man als nagendes Unbehagen spürt.
Man kann versuchen,

  • sich die eigenen zwanghaften und selbstüberfordernden Denk- und Verhaltensmuster bewusst zu machen,
  • den Punkt zu bestimmen, an dem der Leistungswunsch in einen Zwang umgeschlagen ist,
  • auf das eigene Tempo, auf die eigenen, natürlichen Rhythmen und Routinen zu achten.

Verstärkter Einsatz.
Man kann versuchen, Verantwortung delegieren.

Subtile Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse mit reduzierter Aufmerksamkeit für sich selbst und die eigenen inneren Wünsche und Bedürfnisse.
Man kann versuchen,

  • die Verleugnungsmechanismen zu erkennen und zu durchbrechen,
  • die Ängste und den Druck zu reduzieren,
  • auf das eigene Wohlbefinden und Ruhebedürfnis zu achten und
  • seinen Sinn für Humor einzusetzen, um sich zu wehren, aber nicht als Verdrängungswerkzeug.

Schwanken zwischen Wut und Schuldgefühlen.
Man kann versuchen,

  • Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder nicht abzuweisen, sondern ihnen zuzuhören - jetzt ist es Zeit, auf warnende Stimmen zu hören und
  • sich unbedingt Zeit für Ruhe und für das Nachdenken einzuräumen.

Umdeutung von Werten.
Man kann versuchen, Einsamkeit und Isolation zu vermeiden. Je mehr man vereinsamt, umso unklarer denkt man. Ohne Rückmeldung kreisen die Gedanken immer nur um einen selbst. Nähe und Intimität beleben die Empfindungsfähigkeit wieder. Wir halten es für sinnvoll, sich zum jetzigen Zeitpunkt bereits an einen Psychiater oder Psychologen zu wenden, weil die Gefahr immer größer wird, in den folgenden Phasen selbst nicht mehr die Schwere des Problems einschätzen zu können.

Verstärkte Verleugnung der aufgetretenen Probleme.
Die Verleugnung verschleiert das eigentliche Problem. Die Verdrängung der Probleme erscheint einem jetzt lebenswichtig. Intoleranz ist eines der Hauptsymptome dieses Stadiums. Man kann versuchen, mit anderen über die eigenen Gefühle und die Neigung zur Selbstisolierung zu reden. Man sollte absolut keine weiteren Aufgaben mehr übernehmen. Die Intoleranz ist symptomatisch für die erschöpften Energiereserven. Wir halten es für sinnvoll, sich zum jetzigen Zeitpunkt bereits an einen Psychiater oder Psychologen zu wenden, weil die Gefahr immer größer wird, in den folgenden Phasen, selbst nicht mehr die Schwere des Problems einschätzen zu können.

Rückzug.
Man kann versuchen, Anschluss an andere zu suchen, wobei man aufpassen muß, sich nicht zu überfordern. Hilfreich ist es, mit jemandem zu reden, der sich schon früher als einfühlsam erwiesen hat und - auch unter Zuhilfenahme dieser Eindrücke - seine eigene Selbstwahrnehmung zurechtzurücken. Man braucht jetzt dringend Ruhe und Entspannung und (nur) Tätigkeiten, nach denen man sich wohlfühlt.

Zu beobachtende Verhaltensänderung.
Man kann versuchen, sich nicht gegen andere Menschen abzukapseln, sondern auf andere zu hören und sich vom Kontrollbedürfnis zu lösen, anstatt sich selbst noch stärker zu zwingen.

Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit, also Verlust des Kontaktes zu sich selbst, zum eigenen Körper und zu den eigenen Prioritäten.
Spätestens jetzt sollte unbedingt ein Psychiater oder Psychologe sowie der Hausarzt konsultiert werden - letzterer, um auch körperliche Schwierigkeiten behandeln zu lassen. Man sollte versuchen, eine Zeitlang von den Verpflichtungen Abstand zu nehmen und sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, seinen Lebensstil umzugestalten und Abschied zu nehmen von dem Zwang, „alles alleine“ machen zu müssen.

Innere Leere und Depression...

Allgemeine Gegenmaßnahmen:

  1. Die Verleugnung beenden. Auf den eigenen Körper vertrauen. Sich Stress und Zwänge eingestehen, die sich körperlich, geistig und seelisch manifestiert haben.
  2. Isolation vermeiden. Nicht „alles allein“ machen (wollen). Enge Beziehungen zu Freunden und lieben Menschen knüpfen und erneuern.
  3. Lebensumstände ändern. Was einen krank macht, kann man ändern oder vermeiden.
  4. Den verstärkten Einsatz vermindern. Die Bereiche oder Aspekte, in denen man am massivsten überengagiert ist, herausgreifen und auf eine Erleichterung des Drucks hinarbeiten.
  5. Aufhören, sich überfürsorglich zu verhalten. Derjenige, der gewohnheitsmäßig anderen Menschen ihre Probleme und Pflichten abnimmt, kann jetzt höflich davon Abstand nehmen. Statt dessen: Sich selbst fürsorglich behandeln und behandeln lassen. Fordern ist nicht nötig, aber das was kommt, zulassen lernen.
  6. Nein sagen lernen. Den übertriebenen Einsatz verringern, indem man für sich selbst eintritt. Zusätzliche Forderungen oder Ansprüche an den eigenen Einsatz oder die eigenen Gefühle zurückweisen.
  7. Anfangen, kürzer zu treten und Abstand zu nehmen. Delegieren lernen. Ein solcher Rückzug bedeutet, sich zu retten.
  8. Sich neue Werte geben. Die bedeutsamen Werte von den vergänglichen und schwankenden, das Wichtige vom Unwichtigen trennen.
  9. Lernen, das eigene Tempo zu bestimmen. Ausgewogen leben. Wir alle verfügen nur über eine begrenzte Menge Energie. Feststellen, was man wirklich will und braucht und dann versuchen, Wollen und Sollen in ein Gleichgewicht zu bringen.
  10. Sich um das eigene Wohlbefinden kümmern. Dem Schlafbedürfnis nachgeben, zum Arzt gehen, wenn es notwendig ist, auf gesunde Ernährung achten.
  11. Sich so wenig wie möglich ängstigen und sorgen. Die Sorgen auf ein Minimum begrenzen, sie ändern nichts. Versuchen, weniger Zeit mit Grübeln zu verbringen und sich stattdessen um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern. Es kann nützlich sein, sich eine gewisse Zeit, z.B. eine halbe Stunde zu einer festen Uhrzeit, für Sorgen und Grübeln aktiv einzuräumen und dafür den Rest des Tages von Sorgen und Grübeln "freizuräumen".
  12. Den Sinn für Humor behalten. Momente der Freude und des Glücks sehen, bemerken, beachten und wieder aktiv (auf)suchen.

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Buspiron

ist ein Medikament gegen Angst, welches in höherer Dosierung auch antidepressiv wirksam sein soll. Es wirkt nicht dämpfend, aber auch nicht akut, sondern erst nach einigen Wochen. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Calcium carbonicum Hahnemanni (Austernschalenkalk)

Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie

fleißig - gelassen - scheu

Meist Frauen (Element: Erde)

  • Ruhig, häuslich, bodenständig
  • Gelassen, einfach, anspruchslos
  • Achtet auf kleine Dinge
  • Empfindsam, haben wirkliches, persönliches Interesse an Menschen, Gastfreundlichkeit und Gemütlichkeit
  • Loyalität und Sensibilität
  • Ängste, scheu, vermindertes Selbstvertrauen
  • Antriebsschwäche, Lethargie, verminderte Leistungsfähigkeit

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Carbamazepin

ist ein "Antikonvulsivum", das ursprünglich zur Behandlung von Krampfanfällen, Epilepsie und bei Nervenschmerzen eingesetzt wurde. Schon seit Jahrzehnten wird es auch zur Stimmungsstabilisierung und Phasenprophylaxe bei emotionalen Schwankungen, wie bei der bipolaren Erkrankung und der Borderline-Erkrankung (siehe oben), eingesetzt. Es hemmt bestimmte Enzyme des Hirnstoffwechseln, sowie den Umsatz und die Freisetzung von Glutamat, Dopamin und Noradrenalin. Es wird auch beim Alkoholentzug verwendet. Es ist unserer Erfahrung nach eines der wenigen Medikamente, die zuverlässig bei einem "Rapid cycling" wirken. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Causticum Hahnemanni (Ätzstoff aus Marmor)

Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie

engagiert und kummervoll

Meist Männer (Element: Feuer)

  • Leidenschaftliches Eintreten für individuelle Rechte und für Hilfe für Bedürftige
  • Intellektualität und Intuition, intellektueller Idealismus
  • Hass auf jede Ungerechtigkeit, ausgeprägter Gerechtigkeitssinn
  • Sensibel, mitfühlend, warmherzig, nehmen das Leid der Mitmenschen intensiv wahr
  • Sozial engagiert und praktisch
  • Schwierigkeiten mit dem Selbstvertrauen
  • Analytisch
  • Ängste und Kontrollbedürfnis
  • Bei Scheitern und Verlust Verzweiflung und tiefe Not, wie gelähmt vor Kummer

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"Chef"

ist ein "Enneagramm"-Typus. Menschen vom "Chef"-Typ streben nach Eindeutigkeit. Sie können deshalb bedingungslos ihre Absichten verfolgen, die sie für die wahren und gerechten halten. Das verleiht ihnen einen robusten, kämpferischen, zielstrebigen und entschlossenen Charakter. Die Ausdrucksweise ist direkt und neigt zum Rohen.
Das Problem ist, dass sich andererseits der Wunsch des "Chef"-Typs nach Eindeutigkeit in einem Denken in Schwarz und Weiß äußert. Menschen, mit denen sie in Beziehung stehen, werden schnell in Freund und Feind unterteilt. Aufgrund dieser Entschiedenheit befinden sich Menschen des "Chef"-Typs in einem ständigen Kampf um ihre Position. In ihren Augen finden nur zwei Typen von Menschen Gnade, nämlich die verfolgte Unschuld und der ebenbürtige Gegner. Für sie ist der Kampf mit einem ebenbürtigen Gegner eine Art Anerkennung. Darin suchen sie auch Nähe zu ihrem Gegenüber. Kompromisse zu machen, Entscheidungen zurücknehmen und Fehler einzugestehen, ist nicht unbedingt ihre Sache. Sind sie nicht in der Lage, in hierarchisch strukturierten Organisationen die Führung zu übernehmen, neigen sie zur Rebellion. Dann können sie ihre Stärke im Kampf mit der etablierten Macht beweisen.
Das (unterdrückte) Gefühl: Aus Angst, mit eigenen Schwächen konfrontiert zu werden, reagieren die "Chefs" mit unbedingtem Durchsetzungswillen und tendenziell auch mit Rücksichtslosigkeit. Sie können die vom Gegenüber gezogenen Grenzen durchaus missachten.
Der Abwehrmechanismus, den die "Chefs" entwickeln, um alles, was ihr klar eingeteiltes Weltbild und ihre Entschiedenheit gefährdet, von sich fern zu halten, ist die Verleugnung, nämlich es einfach nicht sehen zu wollen. Besonders bezogen auf ihre eigene Person schieben sie jeden Anflug von Schwäche rigoros beiseite. So sehr sie sich für die verfolgte Unschuld mit aller Vehemenz einsetzen, verstehen sie es doch andererseits meisterlich, die Unsicherheit in sich selbst zu übersehen.
Lösung: Von dem Zwang, in allen Lebensbereichen Stärke zeigen und der eigenen Position ihr Recht verschaffen zu müssen, können sich Menschen vom "Chef"-Typ befreien, wenn sei einen Zugang zu ihrer eigenen Schwäche finden (könnten), einen Kontakt zu ihrer eigenen Verletzlichkeit. Leicht fällt dieser Weg den "Chefs" nicht, weil für sie auch jede Beschäftigung mit dem Innenleben eine „schwächliche Tatenlosigkeit“ ist.

Ein interessantes Buch: "Das Enneagramm: Die neun Gesichter der Seele" von Richard Rohr und Alexander Ebert

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China officinalis (Chinarindenbaum)

Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie

idealistisch - künstlerisch - hochsensibel

Meist Frauen (Element: Wasser)

  • Äußerst sensibel, Schwächezustand mit Erschöpfung, verringerte Belastungsfähigkeit, fühlen sich den Aufgaben nicht gewachsen
  • Niedergeschlagen, Stimmungsschwankungen, eher instabil
  • Starke Emotionen
  • "Ätherisch"
  • Ängste
  • Überreizung und Reizbarkeit
  • "Aristokratisch" und kritisch
  • "Stolpert" beim Sprechen
  • Unentschlossenheit

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Chloralhydrat

ist ein kurz wirksames Schlafmittel, welches die REM-Phasen, also den erholsamen Schlaf nicht stört, im Gegensatz zu den Benzodiazepinen. Bei länger dauerndem Gebrauch, kann sich eine vermeintliche psychische Abhängigkeit, weil der Betroffene glaubt, das Medikament zu gebrauchen, entwickeln. Solche Phänomene treten aber auch z.B. gegenüber Baldrian auf. Daher kann man davon ausgehen, dass KEIN Abhängigkeitspotential besteht.

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Chlorprothixen

gehört zu den niedrig potenten Neuroleptika und wirkt somit schwach antipsychotisch, aber stark sedierend. Es kann zur Behandlung von Verwirrung, Halluzinationen und Wahnvorstellungen, aber auch sehr gut bei Angsterkrankungen und Persönlichkeitsproblematiken zur Beruhigung auch schwerster Ängste eingesetzt werden, da es stimmungsaufhellend und beruhigend wirkt und Angst- und Spannungszustände löst. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Citalopram

gehört zu den SSRI, ist ein gut wirksames und gut verträgliches "einfaches" Antidepressivum, welches fast nur auf das Serotonin-System wirkt. Es wird eingesetzt zur Behandlung von Depressionen, Angst- und Zwangserkrankungen. Sehr selten treten Magen-Darm-Beschwerden als Nebenwirkungen auf. Eine Wirksamkeit gegen das prämenstruelle Syndrom wurde nachgewiesen. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Clomipramin

ist ein trizyklisches Antidepressivum, also eines der "klassischen" oder "alt hergebrachten" Antidepressiva mit äußerst zuverlässiger Wirksamkeit. Es wirkt auf das Serotonin- und das Noradrenalin-System und hat eine leicht antriebssteigernder Wirkkomponente, weswegen es vor allem sehr gut bei Angst- und Zwangserkrankungen eingesetzt werden kann. Wichtig hierbei ist die lange und hochdosierte Anwendung. Ebenfalls eingesetzt wird es bei chronischen Schmerzzuständen. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Clozapin

ist ein atypisches, hoch potentes Neuroleptikum, welches mittelstark bis stark antipsychotisch und beruhigend wirkt. Es löst keine motorischen Nebenwirkungen aus. Das Blutbild soll regelmäßig wegen des Risikos einer gefährlichen Zerstörung der Immunzellen beobachtet werden, daher soll es nur in der 2. Wahl eingesetzt werden. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Cluster der "sonderbaren" Persönlichkeiten

Paranoide Persönlichkeit
Schizoide Persönlichkeit
Schizotype Persönlichkeit
Passiv-aggressive Persönlichkeit

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Cluster der "emotionalen" Persönlichkeiten

Hyperthyme Persönlichkeit
Depressive Persönlichkeit
Dissoziale Persönlichkeit
Emotional instabile Persönlichkeit vom impulsiven Typus
Emotional instabile Persönlichkeit vom Borderline Typus = Borderline-Erkrankung (s.o.)
Histrionische Persönlichkeit
Narzisstische Persönlichkeit

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Cluster der "ängstlichen" Persönlichkeiten

Ängstliche Persönlichkeit
Zwanghafte Persönlichkeit
Dependente Persönlichkeit
Asthenische Persönlichkeit

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- Letzte Aktualisierung am 3.12.11 -