Roter Kreis e.V. - Verein für das Verständnis seelischer Erkrankungen und Verletzungen

Lexikon E,F

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

EFT = Emotional Freedom Technique

Die "Emotional Freedom Technique" lässt sich gut bei jeder Art Angst- und Stressproblematik einsetzen. Darüber hinaus wird diese Behandlungsmethode auch bei allen anderen seelischen Störungen, bei Schmerzen und chronifizierten Beschwerden durchgeführt. Einfach ausgedrückt handelt es sich um eine Art "Klopfakupressur". Es werden Meridianpunkte, wie bei der Körperakupunktur, stimuliert, indem diese auf dem Körper leicht beklopft werden. Ziel ist es auch, sie zu einer schnell wirkenden Selbsthilfe-Technik werden zu lassen.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eierstockleiden und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Probleme mit den Eierstöcken darauf hinweisen, dass die Betroffene ihrer Kreativität nicht genug vertraut. Man hält sich für nicht gut genug, Dinge zu schaffen und macht sich Sorgen, wenn man etwas Bestimmtes alleine schaffen muss. Deshalb scheitern oft Dinge von Anfang an. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Elektrokonvulsionstherapie (EKT)

Das Wirkprinzip der EKT besteht in der Auslösung eines epileptischen Anfalls durch Verabreichung von elektrischem Strom am Kopf des narkotisierten Patienten. Angewendet wird die EKT vorwiegend bei schweren depressiven Störungen mit Suizidalität oder bei lebensbedrohlichen Sonderfällen einer Schizophrenie (perniziöse Katatonie). Hier gehört sie zu den wirksamsten Therapieoptionen und kann auch bei bisher therapieresistenten Depressionen zu einer erheblichen Verbesserung führen. Bei der "perniziösen Katatonie" ist sie lebensrettend. Die wichtigsten unerwünschten Wirkungen der EKT bestehen in kurzfristigen Gedächtnisstörungen, die sich in der Regel von selbst zurückbilden.

Kliniken führen Elektrokonvulsionstherapien nur auf freiwilliger Basis mit Einwilligung des Patienten durch. Bei nicht einwilligungsfähigen Patienten kann die Behandlung nur erfolgen, wenn durch das Vormundschaftsgericht ein Betreuer bestellt wird und dieser in die Behandlung einwilligt. Eine gesonderte Zustimmung des Vormundschaftsgerichtes vor Anwendung einer EKT wird nach der derzeitigen Rechtsprechung nicht als erforderlich angesehen, obwohl das Betreuungsrecht für beide Seiten im Falle von Uneinigkeit die Beschwerde beim Betreuungsgericht zulässt.

Die Elektrokonvulsionstherapie ist eine der wirksamsten Therapien der Psychiatrie. Ihre Wirksamkeit in der Behandlung schwerer depressiver Störungen wurde in zahlreichen klinischen Studien untersucht. Der Wirkmechanismus der Elektrokrampftherapie ist bis heute nicht geklärt. Durch die Auslösung eines so genannten generalisierten Krampfanfalles kommt es zu einer raschen Synchronisierung der elektrisch leitenden Hirnzellen sowie einer kompletten Ausschüttung der wichtigsten Botenstoffe im Gehirn. Man vermutet, dass durch die Auslösung der unkontrollierten elektrischen Entladungen im Gehirn der Stoffwechsel der Neurotransmitter und Hormone so beeinflusst wird, dass es zu einer Neuorganisation im Nervensystem kommt.

Häufigste Nebenwirkung der Elektrokonvulsionstherapie sind Gedächtnisstörungen, die die Zeitspanne vor und nach der EKT-Anwendung betreffen (retrograde und anterograde Gedächtnisstörung). In der Regel bilden sich die Gedächtnisstörungen nach einigen Stunden bis Tagen spontan wieder zurück. Die häufigsten Gedächtnisstörungen, die längere Zeit persistieren, sind retrograde Gedächtnisstörungen. Erinnerungen persönlicher Natur sind hiervon weniger betroffen als unpersönliche Gedächtnisinhalte. Obwohl sich auch in diesen Fällen in den Monaten nach der Anwendung der EKT die Gedächtnisstörungen zurückbilden, bleibt die Rückbildung häufig inkomplett. Strukturelle Schädigungen des Gehirns durch die Anwendung der EKT konnten niemals nachgewiesen werden. Sehr seltene Komplikationen entsprechen den Komplikationen einer Narkose. Bei etwa 40000 Anwendungen tritt ein Todesfall auf. Diese Rate entspricht der Todesfallrate bei einer Zahnextraktion in Narkose.

Bei der heute ausschließlich angewendeten sogenannten modifizierten EKT erfolgt die Behandlung unter Kurznarkose und Muskelrelaxation. Zu einem motorischen Krampfgeschehen kommt es dabei abgesehen von Muskelzuckungen eines zur Krampfbeobachtung isolierten Unterarms oder Fußes nicht mehr. Unter Fachleuten gibt es einen breiten Konsens bezüglich der Anwendung der EKT für die oben genannten Indikationen. Die EKT wird jedoch insbesondere von Laien kritisch diskutiert. Viele Vertreter der Antipsychiatriebewegung wenden sich gegen EKT, wobei jedoch zu bemerken bleibt, dass die Betroffenen entweder unter ihrer schwersten Erkrankung oder unter der langfristigen, kombinierten und hochdosierten Anwendung entsprechend notwendiger Medikamente deutlich mehr leiden als unter dem kurzen Eingriff unter Narkose.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Emotionaler Quotient (nach Simon Baron-Cohn)

Test: Trifft eine Aussage sehr zu, wertet man zwei Punkte, trifft sie tendenziell zu, wertet man einen Punkt. Der mittlere emotionale Quotient liegt zwischen 40 und 55 Punkten. Hiermit kann die emotionale Datenverarbeitung unseres Bewusstseins eingeschätzt werden.

  • Ich kann leicht sagen, ob jemand anders mit mir sprechen möchte.
  • Ich finde es leicht, anderen Menschen Dinge zu erklären, die ich sehr leicht verstehe und diese nur schwer verstehen.
  • Ich kümmere mich gerne um andere Menschen.
  • Ich finde es leicht, in zwischenmenschlichen Situationen zu wissen, was ich tun soll.
  • Ich höre selten, ich wäre in einer Diskussion zu weit gegangen, um meinen Standpunkt durchzusetzen.
  • Es macht mir durchaus etwas aus, wenn ich zu einem Treffen mit einem Freund zu spät komme.
  • Für mich sind Freundschaften und Beziehungen unproblematisch und ich habe viele.
  • Ich kann gut einschätzen, ob etwas höflich oder unhöflich ist.
  • In einem Gespräch neige ich dazu, mich mehr darauf zu konzentrieren, was die anderen denken könnten als darauf, was ich selbst denke.
  • Als Kind habe ich nie Würmer zerteilt, um zu sehen, was passiert.
  • Ich merke schnell, wenn jemand eine Sache sagt und eine andere meint.
  • Ich kann gut verstehen, warum viele Dinge viele Leute so aufregen.
  • Ich kann mich gut in andere Menschen einfühlen.
  • Ich kann gut vorhersagen, wie sich jemand fühlen wird.
  • Ich merke schnell, wenn jemand sich in einer Gruppe unwohl fühlt.
  • Wenn ich etwas sage, was jemand anderen verletzt, halte ich es eher für mein Problem und nicht seins.
  • Wenn mich jemand fragt, wie seine neue Frisur aussieht, sage ich nicht meine ehrliche Meinung, wenn sie mir nicht gefällt.
  • Ich verstehe meistens sehr gut, warum jemanden eine bestimmte Bemerkung verletzt.
  • Wenn Menschen weinen, berührt mich das sehr.
  • Ich bin nicht sehr direkt und möchte den Menschen nie wehtun.
  • Ich finde zwischenmenschliche Situationen einfach zu durchschauen.
  • Andere Menschen sagen mir oft, ich könnte sehr gut verstehen, wie sie sich fühlen.
  • Wenn ich mich mit anderen unterhalte, dann reden wir meist über deren Erfahrungen anstatt über meine.
  • Ich leide mit, wenn ich ein Tier sehe, das Schmerzen hat.
  • Ich kann keine Entscheidungen treffen, ohne mich von den Gefühlen anderer beeinflussen zu lassen.
  • Ich kann gut sagen, ob jemand an einem Gespräch interessiert oder gelangweilt ist.
  • Ich leide mit, wenn ich Menschen in den Nachrichten leide sehe.
  • Freunde sprechen mit mir gerne über ihre Probleme, weil sie mich für besonders verständnisvoll halten.
  • Ich merke, wenn ich störe, auch wenn niemand etwas sagt.
  • Ich höre selten, dass ich beim Necken zu weit gegangen wäre.
  • Ich höre selten, dass ich zu unsensibel sei.
  • Wenn jemand neu in eine Gruppe kommt, finde ich, es ist an den anderen ihn vorzustellen, nicht an ihm selbst.
  • Ich bin normalerweise von Filmen emotional sehr berührt.
  • Ich weiß normalerweise schnell, worüber jemand reden möchte.
  • Ich weiß nomalerweise schnell, wie es jemand anders geht.
  • Ich kann schnell sagen, ob jemand seine wahren Gefühle verbirgt.
  • Ich denke nicht bewusst über die Regeln in zwischenmenschlichen Situationen nach.
  • Ich kann gut vorhersagen, was jemand anderes tun wird.
  • Ich neige dazu, mit den Problemen meiner Freunde mit zu leiden.
  • Ich kann die Meinung anderer gut schätzen, auch wenn ich anderer Meinung bin.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Emotional instabile Persönlichkeit vom impulsiven Typus = Explosive Persönlichkeit

Das Muster des Fühlens, Denkens und Verhaltens ist von Jähzorn geprägt. Diese Menschen brausen beim geringsten Anlass auf, neigen zu "Kurzschlussreaktionen" und emotionalen Ausbrüchen. Dann schlagen sie ohne jede Überlegung los. Im übrigen wirken sie ruhig und lenkbar, haben aber die Tendenz zu Konflikten mit anderen, vor allem wenn versucht wird, ihr impulsives Verhalten zu bremsen.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Enneagram-Typentest

ist eine Weiterentwicklung der Typologie von C.G. Jung und Myers-Briggs: Zu beantworten sind 99 Fragen, die neun Typen zugeordnet werden. Trifft eine Frage sehr zu, werden zwei Punkte für den jeweiligen Typus gezählt, trifft eine Frage tendenziell zu, wird ein Punkt für den jeweiligen Typus gewertet.

  • Wenn ich im Supermarkt an der Schnellkasse stehe, passe ich auf, ob die Waren im Wagen des Kunden vor mir die zugelassene Menge überschreiten - Typ 1
  • Ich finde, dass mein Partner und Menschen, die mir wichtig sind, merken sollten, was ich brauche, ohne dass ich es ihnen sage - Typ 2
  • Ich bin ein Erfolgstyp, kompetent und effizient, und möchte auch gerne als solcher gesehen werden - Typ 3
  • Außergewöhnliches, Intensives und Dramatisches interessiert mich. Durchschnittliches und Gewöhnliches langweilt mich eher - Typ 4
  • Ich hänge an dem, was ich habe - Typ 5 6.Missbilligung verwirrt mich - Typ 6
  • Meistens finde ich an allem noch was Gutes - Typ 7
  • Ich mag einen guten Kampf - Typ 8
  • Ich habe Schwierigkeiten, von alleine in Schwung zu kommen - Typ 9
  • Ich habe eigentlich fast immer Recht - Typ 1
  • Für mich ist entscheidend, dass die für mich wichtigen Menschen mich für angenehm halten - Typ 2
  • Ich weiß, wie ich mich selbst "verkaufen" bzw. "vermarkten" kann - Typ 3
  • Ich erinnere mich gern an die Vergangenheit, auch wenn sie bitter war - Typ 4
  • Es fällt mir schwer, aus mir herauszugehen oder um Hilfe zu bitten - Typ 5
  • Ich bin im Grunde ein "maßvoller" Mensch - Typ 6
  • Ich wünschte, die anderen würden es sich oft leichter machen - Typ 7
  • Ich sehe die schwachen Punkte bei anderen - und bin bereit, sie aufzudecken, falls es nötig ist - Typ 8
  • Ich finde, dass wenn man die Dinge des Lebens aus einer Distanz von zehn Jahren betrachten würde, wären die meisten es nicht wert, dass man sich über sie aufregt - Typ 9
  • Ich erledige meine Aufgaben so perfekt wie möglich - und habe es gern, wenn die anderen auch so arbeiten - Typ 1
  • Für mich ist es sehr wichtig das Gefühl zu haben, gebraucht zu werden und für meinen Partner von zentraler Bedeutung zu sein - Typ 2
  • Es fällt mir leicht, bei der Arbeit in einem Team die Führung zu übernehmen - Typ 3
  • Ein geschmackvolles Design von Möbeln, Gegenständen und auch Maschinen ist mir wichtig - Typ 4
  • Oberflächliche Gespräche langweilen mich. Dann bin ich lieber allein - Typ 5
  • Es fällt mir schwer, Aufgaben zu Ende zu bringen - sowohl auf der Arbeit als auch zu Hause - Typ 6
  • Wenn die Probleme eines laufenden Projekts kurz vor der Lösung stehen, plane ich bereits etwas Neues - Typ 7
  • Ich habe kein Vertrauen zu meiner weichen Seite - Typ 8
  • Ich halte mich nicht für bedeutend - Typ 9
  • Ich nehme Verantwortung ernst und gebe mir oft mehr Mühe als andere - Typ 1
  • Ich bin ein freundlicher Mensch, der gern gibt, aber wenn ich gekränkt werde, werde ich wütend - Typ 2
  • Ich finde, ich bin erfolgreich - Typ 3
  • Mein persönlicher Stil ist mir sehr wichtig - Typ 4
  • Ich beobachte lieber als mit anderen Menschen wirklich zu tun zu haben - Typ 5
  • Ich habe oft Angst, die falschen Entscheidungen zu treffen - Typ 6
  • Wenn wenig gut, dann ist doch mehr besser - Typ 7
  • Ich glaube, dass die Menschen sich ihre Probleme weitgehend selbst machen - Typ 8
  • Ich mag Tätigkeiten, bei denen ich nicht ständig Entscheidungen treffen muss - Typ 9
  • Ich ärgere mich über das Verhalten anderer oft mehr als ich es zum Ausdruck bringe - Typ 1
  • Andere halten mich für herzlich und einfühlsam - Typ 2
  • Wenn ich mich geschmackvoll anziehe, werde ich eher wahrgenommen und bringe mehr zuwege - Typ 3
  • Ich sehne mich oft nach dem, was unerreichbar erscheint - Typ 4
  • Ich mag meine Einsamkeit - Typ 5
  • Manchmal ist Angriff die beste Verteidigung, aber ich bin mir meiner Ängste durchaus bewusst - Typ 6
  • Ich bin sehr begeistert von Menschen, Möglichkeiten und der Zukunft - Typ 7
  • Wenn ich beleidigt werde, schlage ich zurück - Typ 8
  • Im allgemeinen gehe ich den Weg des geringsten Widerstands - Typ 9
  • Ich bin ein ziemlich guter Kritiker, denn ich sehe eigentlich immer, was falsch oder nicht in Ordnung ist - Typ 1
  • Ich bin emotional und impulsiv und mag es gern, wenn man mich verwöhnt - Typ 2
  • Manchmal verhindern meine Leistungen, dass der Rest von mir - wie ich wirklich bin - gesehen wird - Typ 3
  • Meine Umgebung beeinflusst meine Stimmung und mein Interesse an der Arbeit sehr - Typ 4
  • Ich bin scharfsichtig. Ich bemerke meistens das Wesentliche - Typ 5
  • Bevor ich eine Entscheidung treffe, sammle ich alle Daten, an die ich herankomme, aber oft fällt mir die Entscheidung trotzdem noch schwer - Typ 6
  • Ich vermeide es meistens, in schwierige Situationen zu geraten - Typ 7
  • Ich gestatte es mir nicht, mich in die Enge treiben zu lassen. Dann wehre ich mich lieber vorsorglich - Typ 8
  • Oft fällt es mir schwer, zuzuhören und aufzupassen - Typ 9
  • Bei Details bin ich im allgemeinen sehr genau und sehr diszipliniert - Typ 1
  • Ich erwarte, dass mein Partner meine Bedürfnisse versteht und sich um sie kümmert - Typ 2
  • Ich arbeite schnell und effizient - Typ 3
  • Mir wird schon mal vorgeworfen, launisch und reserviert zu sein - Typ 4
  • Ich treffe meine Entscheidungen selbst und erledige die Dinge auf meine Weise - Typ 5
  • Ich fühle mich innerlich Tradition und Autorität verbunden - Typ 6
  • Ich mache gerne Listen von Kontakten, Aktivitäten, Terminen, etc. - Typ 7
  • Es fällt mir leicht, nein zu sagen - Typ 8
  • Ich vermeide Konflikte - Typ 9
  • Wenn ich einen Fehler entdecke, fühlen andere sich schon mal unbehaglich, obwohl ich es eigentlich gut gemeint habe - Typ 1
  • Ich mag Routine, Disziplin oder Verantwortung nicht. Meine Gefühle sind mir immer wichtiger - Typ 2
  • Das richtige Netzwerk von Freunden ist für mich und meine Arbeit wichtig - Typ 3
  • Ich identifiziere mich mit Elite-Maßstäben und habe oft das Gefühl, dass andere dies missverstehen - Typ 4
  • Ich benutze meine private Zeit, um über die Dinge nachzudenken, die mich interessieren - Typ 5
  • Ich bin lieber mit Menschen zusammen, die mir ähnlich sind - Typ 6
  • Spaß zu haben steht für mich im Vordergrund - Typ 7
  • Ich bekomme eigentlich immer, was ich will, und setze notfalls Einschüchterung ein - Typ 8
  • Nichts ist so dringend als dass es nicht bis morgen warten könnte - Typ 9
  • Ich weiß eigentlich immer, was getan werden sollte oder müsste - Typ 1
  • Für mein Selbstwertgefühl ist es sehr wichtig, attraktiv zu sein - Typ 2
  • Andere würden mich als "workaholic" beschreiben - Typ 3
  • Ich bin selten spontan - Typ 4
  • Ich vermeide gesellschaftliche Ereignisse (Partys, große Abenrunden, etc.) eigentlich, wann immer es geht - Typ 5
  • Ich scheine Gefahr und Bedrohung mehr zu spüren als andere - Typ 6
  • Noch bevor ein Projekt beendet ist, füllen bereits weitere Projekte meinen Kalender - Typ 7
  • Ich spreche offen und komme zur Sache - Typ 8
  • Ich bin umgänglich und man kann gut mit mir auskommen - Typ 9
  • Regeln erlauben uns eigentlich die wahre Freiheit und sie sollten unter allen Umständen eingehalten werden - Typ 1
  • Kinder und andere Schutzbedürftige, z.B. Kranke, Tiere, etc., ziehen mich mehr an als alles andere - Typ 2
  • Ich mag Beifall, der mir zeigt, dass meine Leistung als gut beurteilt wird - Typ 3
  • Symbole ziehen mich an - Typ 4
  • Ich bin still und aufmerksam und lasse in den meisten Situationen andere die Initiative ergreifen - Typ 5
  • Ich halte meistens zu dem Schwächeren - Typ 6
  • Ich beschäftige mich mit vielen Menschen, vielen Dingen und habe immer was am Laufen - Typ 7
  • Ich mache meine eigenen Regeln, andere können mitspielen oder nicht - Typ 8
  • Ich wirke auf andere beruhigend - Typ 9
  • Ich bewerte und beurteile mein Verhalten - und das anderer - Typ 1
  • Ich bin dafür bekannt, dass ich Trost und Rat gebe - Typ 2
  • Wenn ich an die Vergangenheit denke, denke ich eher an meine Leistungen als an meine Fehler - Typ 3
  • Ich bin eher ein "Schwarz-Weiß-Mensch". Die "Mitte" interessiert mich nicht besonders - Typ 4
  • Ich passe gut auf meine Zeit auf und verschwende sie nicht - Typ 5
  • Ich spüre mehr als die meisten anderen Menschen in meinem Umfeld - Typ 6
  • Ich finde das Leben total faszinierend - Typ 7
  • Ich lechze nach mehr von allem - Essen, Sex, Macht, ... - Typ 8
  • Warum stehen, wenn man sitzen kann? Warum sitzen, wenn man liegen kann? Ich bin ein bequemer Mensch - Typ 9

Typ 1: Der "Kritiker"; Typ 2: Der "Helfer"; Typ 3: Der "Leistungsmensch"; Typ 4: Der "Künstler"; Typ 5: Der "Denker" (siehe oben); Typ 6: Der "Skeptiker"; Typ 7: Der "Genießer"; Typ 8: Der "Chef"; Typ 9: Der "Friedensstifter" (siehe unten)

Ein interessantes Buch: "Das Enneagramm: Die neun Gesichter der Seele" von Richard Rohr und Alexander Ebert

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Erkältungen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass bei Erkältungen der Körper sagt, dass nichts mehr geht. Sie treten gehäuft bei Menschen auf, die sich schwer tun, ihre Wünsche in Worte zu fassen und andere um etwas zu bitten. Man hat das Gefühl, bestimmte Situationen ersticken einen. Erkältungen können ja aus der Situation heraus geradezu befreiend wirken. Eigentlich stört einen jedoch nicht die Situation selbst, sondern vielmehr die eigene innere Haltung dazu. Erkältungen stehen immer in Zusammenhang mit den zwischenmenschlichen Beziehungen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Escitalopram

steht auf der so genannten "Me-too-Liste" mehrerer kassenärztlicher Vereinigungen. Ist eine chemische Variante des Citalopram mit ähnlichem Wirk- und Nebenwirkungsspektrum und gehört auch zu den SSRI. Es soll einen schnelleren Wirkeintritt und eine bessere Wirkung haben, was aber umstritten ist. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fersenschmerz und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit Fersenschmerzen vorwärts kommen wollen und ihre Ziele anstreben, jedoch davor zurück schrecken, weil sie sich nicht genug unterstützt fühlen. Handelt man ohne Genehmigung, fühlt man sich schuldig, leidet aber auch darunter, in der Situation festzustecken. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fieber und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Fieber ein Zeichen für aufgestaute Wut ist. Solange man friert, unterhält man diese Wut. Kommt die Hitze zum Ausbruch, ist der Konflikt für den Augenblick gelöst. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fingerprobleme und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass bei Problemen mit den Fingern die Suche nach Genauigkeit falsch läuft.

Daumenprobleme: Es geht darum, zu viel Kontrolle ausüben zu wollen.
Zeigefingerprobleme: stehen für Probleme mit der Autorität - der eigenen oder einer fremden.
Mittelfingerprobleme: haben mit einem zu starken Streben nach Vollendung und dem Gefühl der Zurückweisung der Intimität zu tun.
Ringfingerprobleme: stehen für inneren Kummer. Man vergisst ein globales Bild der Dinge zu sehen und nimmt stets nur kleine Dinge zur Kenntnis.
Kleinfingerprobleme: haben damit zu tun, dass sich jemand von dem beeinflussen lässt, was andere von ihm denken. Man wagt nicht, sich selbst zu behaupten und auf die eigene Intuition zu hören.
Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fistelbildung und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Fistelbildung damit zu tun hat, dass man zu vieles vermischt. Man lässt sich zu leicht beeinflussen und kann sich nicht selbst entscheiden. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Flunitrazepam

ist ein mittellang wirksames Benzodiazepin, welches beruhigend und schlaffördernd wirkt und daher gerne als Schlafmittel eingesetzt wird. ACHTUNG: Abhängigkeitspotential!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fluoxetin

gehört zu den SSRI, ist also ein Antidepressivum und wird mit besonders guter Wirksamkeit bei Ess-Störungen und Persönlichkeitsproblematiken eingesetzt. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Flupentixol

ist ein "typisches" oder "alt hergebrachtes", hoch potentes Neuroleptikum mit stark antipsychotischer Wirksamkeit, wirkt nur wenig dämpfend und leicht antidepressiv. Gibt es auch in Depot-Form, welche nicht nur bei "unkooperativen" Betroffenen gegeben wird, sondern auch den Vorteil hat, nicht jeden Tag an die Medikamenteinnahme denken zu brauchen, bzw. sie nicht vergessen zu können. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fluphenazin

ist ein "typisches" oder "alt hergebrachtes", hoch potentes Neuroleptikum mit stark antipsychotischer Wirksamkeit, welches nur wenig dämpfend wirkt. Löst jedoch häufig deutliche motorische Nebenwirkungen aus. Gibt es auch in Depot-Form, welche nicht nur bei "unkooperativen" Betroffenen gegeben wird, sondern auch den Vorteil hat, nicht jeden Tag an die Medikamenteinnahme denken zu brauchen, bzw. sie nicht vergessen zu können. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fluspirilen

ist ein "typisches" oder "alt hergebrachtes", mittel potentes Neuroleptikum, welches mittelstark antipsychotisch und dämpfend wirkt. Löst in Einzelfällen motorische Nebenwirkungen aus. Wird häufig in den wöchentlichen, so genannten "Aufbauspritzen" angewendet. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fluvoxamin

gehört zu den SSRI, ist also ein Antidepressivum und wird mit besonders guter Wirksamkeit bei Ess-Störungen, Angst- und Zwangserkrankungen sowie Persönlichkeitsproblematiken eingesetzt. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Freud, Sigmund

hieß ursprünglich Sigismund Schlomo Freud und war ein österreichischer Arzt und Tiefenpsychologe, der von 1856 bis 1939 lebte und die Psychoanalyse begründete. Obwohl Freud später Atheist wurde, hat er stets die Bedeutung des jüdischen Glaubens für sich betont. Einige Jahre vor 1885 lernte Freud Josef Breuer kennen, mit dem zusammen er die "Sprechtherapie" erarbeitete. Während einer Studienreise nach Paris 1885 besuchte er die psychiatrische Klinik, an der Jean-Martin Charcot wirkte, der ihm Anschauungsunterricht über Hysterie sowie über die Auswirkung von Hypnose und Suggestion vermittelte. Aus den Versuchen von Hippolyte Bernheim mit der so genannten posthypnotischen Suggestion schloss Freud, dass es ein Unbewusstes geben müsse, welches verantwortlich für einen Großteil menschlicher Handlungen ist. Von "Psychoanalyse" spricht Freud erstmals 1896 und zwar als "dem subtilen Ausforschungsverfahren von Josef Breuer", dem es gelungen war, die Symptome einer Patientin aufzulösen, indem er die eigentlichen Traumatisierungen aufspüren und aussprechen ließ.
1899 erscheint Freuds frühes Hauptwerk "Die Traumdeutung", 1901 "Zur Psychopathologie des Alltagslebens, 1905 "Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten" und "Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie". 1902 gründet er die "Psychologische Mittwochs-Gesellschaft", aus der 1908 die "Wiener Psychoanalytische Vereinigung" mit u.a. Alfed Adler und C.G. Jung hervorgeht. 1910 gründet Freud die "Internationale Psychoanalytische Vereinigung", 1911 die "amerikanische" und 1919 die "britische psychoanalytische Vereinigung".
Wegen des Nationalsozialismus floh Freud mit Teilen seiner Familie nach Großbritannien, andere Teile seiner Familie wurden in Konzentrationslagern ermordet. Freud war der Begründer und der unbestritten bestimmende Theoretiker der Psychoanalyse. Ihm verdanken wir den wissenschaftlichen Nachweis der Existenz und der Bedeutung von Persönlichkeit, Gefühlen, Konflikten und vor allem des Unbewussten. Nach Freud entsteht ein Großteil der Motivation des Verhaltens des "Ich" aus dem unbewussten Konflikt zwischen den triebhaften Impulsen des "Es" und dem streng bewertenden "Über-Ich". Die klassische Triebtheorie, welche von einem Gegenspiel zwischen Libido und Aggression ausging, wurde von Freuds Schülern wie u.a. Alfred Adler und C.G. Jung um zustätzliche menschliche Grundbedürfnisse wie z.B. Bindung und Individuation erweitert.

"Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen."

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Friedensstifter"

ist ein Enneagramm-Typus. Was sich "Friedensstifter" am sehnlichsten wünschen, ist Harmonie. Um nicht in Konflikte zu geraten, können sie ein erstaunliches Einfühlungs- und Anpassungsvermögen entwickeln. Da sie in Konfliktfällen häufig allen Seiten gerecht werden wollen, sind sie die idealen Vermittler und Friedensstifter. Sie wirken auf ihre Umwelt stets bescheiden.
Das Problem ist, dass sie sich häufig deshalb nicht in den Vordergrund stellen, weil sie einfach Konflikte vermeiden wollen. Wer eine herausgehobene Position einnimmt, ist bekanntlich leicht angreifbar. Dem wollen "Friedensstifter" aber mit allen Mitteln aus dem Wege gehen. Ihre Konfliktscheu bewirkt bei ihnen auch, dass sie sich schwer tun, Position zu beziehen und Entscheidungen zu treffen, die keine allgemeine Zustimmung finden. Alles, was Disharmonie, Ärger und Streit verursachen kann, schieben sie von sich weg und auf die lange Bank.
Das (unterdrückte) Gefühl: Hinter der Gabe, beruhigend, ausgleichend und versöhnend zu wirken, lauert die Gefahr von Apathie und Trägheit. Diese Antriebsschwäche ist Folge der Angst, sich durch Engagement zu sehr zu profilieren und dadurch Disharmonie zu erzeugen. Deshalb schätzen "Friedensstifter" es, wenn alles so bleibt, wie es ist und in den gewohnten Bahnen verläuft. In diesem Rahmen sind sie durchaus willig, ihre Aufgaben zu erledigen. Was ihnen aber häufig fehlt, ist die Eigeninitiative. Sie müssen quasi zum Jagen getragen werden. Bei unvermeidlichen Konflikten verfolgen sie entweder die Strategie des Aussitzens oder der Flucht.
Der Abwehrmechanismus, den die "Friedensstifter" typischerweise entwickeln, um ihrem Wunsch zu folgen, in Ruhe gelassen zu werden, ist die Vermeidung durch Rückzug, am liebsten durch Schlaf. Schlaf ist der ideale Zufluchtsort, wenn einem das Leben zu anstrengend und zu fordernd wird. Allerdings leiden gerade die "Friedensstifter" am häufigsten unter Schlafstörungen, vielleicht, weil sie sich am meisten darauf konzentrieren. Den Drang zum Rückzug darf man allerdings nicht als einen zur Isolation missverstehen. "Friedensstifter" wollen mit anderen Menschen und zwar mit ihnen in Harmonie leben.
Lösung: Der Tendenz zu Apathie und Trägheit können "Friedensstifter" entgegenarbeiten, wenn es ihnen gelingt, einen Standpunkt einzunehmen. Dieser ermöglicht es ihnen, Prioritäten zu setzen und sich zu engagieren. Allerdings macht es keinen Sinn, dies von ihnen zu einzufordern, denn wenn sie Konflikte wittern, werden sie reflexartig ihre Abwehrstrategien aktivieren. "Friedensstifter" brauchen für ihre Entwicklung ein unterstützendes und harmonisches Umfeld.

Ein interressantes Buch: "Das Enneagramm: Die neun Gesichter der Seele" von Richard Rohr und Alexander Ebert

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fußbeschwerden und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass der Betroffene mit Fußbeschwerden nicht die nötigen Mittel findet, um im Leben vorwärtszukommen. Man lässt sich durch Ängste oder andere Menschen auch davon abhalten und ist sich nicht sicher, welche Richtung man einschlagen soll. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

- Letzte Aktualisierung am 4.12.11-