Roter Kreis e.V. - Verein für das Verständnis seelischer Erkrankungen und Verletzungen

Lexikon G,H,I,J

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GABA-System = Gamma-Aminobuttersäure-System.

Das GABA-System ist das wichtigste hemmende Botenstoffsystem - entgegengesetzt zum Glutamatsystem, das heißt durch GABA-Botenstoffe werden andere Nervensysteme in ihrer Aktivität gehemmt. Bei seelischen Erkrankungen hat das GABA-System vor allem Bedeutung durch die aktivierende Wirkung von Benzodiazepinen am GABA-System, welche deshalb die stärksten angstlösenden Substanzen sind.

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Gebärmuttererkrankungen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass sich Frauen mit Gebärmutterleiden nicht genug Zeit nehmen, eine Idee reifen zu lassen, bevor sie diese in die Tat umzusetzen versuchen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Gedächtnis und Gedächtnisstörung

Merkfähigkeitsstörungen oder Störungen des Kurzzeitgedächtnisses nennt man Störungen der Reproduktion von eingespeicherten Inhalten, die kürzer als 10 Minuten zurückliegen.
Darüber hinaus unterscheidet man dann Störungen des Mittelzeit- und Langzeitgedächtnisses ohne konkrete Zeitgrenze.
Eine Amnesie ist eine zeitlich begrenzte Gedächtnislücke, die in der Regel mit Bewusstseinsstörungen einhergehen.
Zeitgitterstörungen sind Gedächtnisstörungen, bei denen die Betroffenen zwar die Inhalte reproduzieren, aber nicht mehr in der richtigen Reihenfolge.
Paramnesien sind "Gedächtnistäuschungen", "Falsch-" oder "Trugerinnerungen", die tatsächlich zu den "inhaltlichen Denkstörungen", zum "Wahn" gehören, wie Wahnerinnerungen, Déjà-vu-Erlebnisse und Jamais-vu-Erlebnisse.

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Gefühl der Gefühllosigkeit

Das Leiden unter dem Verlust der Fähigkeit, Freude zu empfinden, gefühlsmäßig kaum noch ansprechbar zu sein und Gefühlsregungen weitgehend unabhängig von Situationen zu empfinden, nennt man das "Gefühl der Gefühllosigkeit". Es kommt typischerweise bei schweren und vor allem chronischen Depressionen, aber auch bei Psychosen vor.

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"Genießer"

ist ein Enneagramm-Typus. "Genießer" zeichnen sich dadurch aus, dass sie in ständig wechselnden Erlebnissen Erfüllung suchen. Deshalb tragen sie durch intensive Planung ihrer Aktivitäten Vorsorge, mit entsprechenden Genuss verheißenden Erlebnissen versorgt zu werden. "Genießer" haben etwas von Kindern. Sie sind abenteuerlustig, neugierig und verspielt, voller Energie und Begeisterungsfähigkeit. Das Leben ist für sie angefüllt mit Möglichkeiten, Freuden und Wundern. Dies strahlen sie auch aus. Meistens sind sie gut gelaunt und versuchen auch, andere aufzuheitern.
Das Problem ist, dass sie Genuss und Freude zwar empfinden, trotzdem aber jedes Mal wieder zum nächsten „Event“ hetzen. Ihre größte Furcht ist es, in ein Loch zu fallen, in dem Schmerz und Leiden auf sie lauern könnten. Gerade die Schnelllebigkeit und die vielen Möglichkeiten, die sich ihnen darbieten und alle wahrgenommen werden wollen, bergen auf Dauer die Gefahr, dass es zu einem wirklichen Genuss gar nicht mehr kommt. Es wartet bereits das nächste vielversprechende Event. Folge dieser Schnelllebigkeit ist auch, dass Genießer zwar aufrichtig daran interessiert sind, ihre Mitmenschen glücklich zu machen, aber bei ausbleibendem Erfolg auch schnell ihrer Wege ziehen.
Das (unterdrückte) Gefühl: Die Angst, welche die "Genießer" antreibt, ist es, in Situationen zu geraten, in denen nichts geschieht und sich unangenehme Gefühle ausbreiten könnten, die Angst vor der Ruhe, welche die Gespenster auftauchen lässt. Aus Angst, etwas zu verpassen, gehen Genießer lieber auf drei Partys an einem Abend als auf eine zu verzichten. Sie tun deshalb oft mehrere Dinge gleichzeitig, zum Beispiel telefonieren und Fernsehen, ein Gespräch führen und in einer Zeitschrift blättern, essen und dabei etwas anderes erledigen.
Der Abwehrmechanismus, den die "Genießer" entwickeln, um Leiden und Schmerz ganz aus dem Weg zu gehen, ist typischerweise die Rationalisierung. Das heißt, dass sie argumentativ aus allem Unangenehmen noch etwas Positives machen. Ein beliebtes Argument ist, dass es ja nichts ändere, sich darüber zu sorgen, oder dass alles für etwas gut sei. Grundsätzlich sind dies ja tröstliche Sätze, sie werden hier jedoch zu Umgehungsstraßen gemacht, um bloß nichts mehr spüren zu brauchen.
Lösung: Aus dem Kreislauf, immer neuen positiven Versprechen nachzujagen, nur um danach wieder neuen Erfüllungen nachzueilen, können "Genießer" sich befreien, indem sie sich „entschleunigen“ und lernen, dass weniger auch mehr sein kann. Ohne ihr positives Wesen einbüßen zu müssen, können sie lernen, auch bei Schmerz und Trauer zu verweilen, ohne sie schönzufärben oder die Flucht zu ergreifen.

Ein interessantes Buch: "Das Enneagramm: Die neun Gesichter der Seele" von Richard Rohr und Alexander Ebert

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Gesäßschmerzen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit Schmerzen am Gesäß darunter leiden, bestimmte Situationen nicht kontrollieren zu können, die v.a. mit der materiellen Ebene wie Geld, Arbeit oder Zukunftspläne zu tun haben. Es fällt einem schwer, nicht die Hauptrolle zu spielen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Gesichtsleiden und Psychsomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass am meisten Menschen, die sich schnell für etwas schämen oder sich schnell erniedrigt fühlen zu Problemen im Gesicht neigen - sowie Menschen, die leicht zu Schuldgefühlen neigen und versuchen, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Gicht und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Gicht auf Schwierigkeiten mit der Flexibilität bezüglich der eigenen Zukunft hindeutet. Sie weist auch auf Abscheu gegen etwas oder jemanden hin. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Glaukom und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen, die an einem "grünen Star" erkrankt sind, nur schwer akzeptieren können, was sie sehen und v.a. was sie bereits in ihrem Gemütsleben sehen mussten. Diese Krankheit geht auf bestimmtes Gefühlsleid zurück, welches zu Misstrauen und Zurückhaltung führte, die man schon seit längerer Zeit durchlebt hat. Diese aufgestauten Spannungen haben die persönliche Grenze erreicht und betreffen das Auge weil man sich weigert, dem alten Leid, "ins Auge zu sehen". Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Glutamat-System

ist das wichtigste aktivierende Botenstoffsystem des Gehirns und wirkt entgegengesetzt zum GABA-System. Es moduliert über seine aktivierende Wirkung fast alle Botenstoffsysteme. Das Glutamat ist auch wesentlich bei kognitiven Prozessen und bei der Gedächtnisfunktion.

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Graphites (Reißblei)

Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie

schlicht - einfach - ängstlich

Meist Frauen (Element: Erde)

  • Stille •Bescheidenheit, Anspruchslosigkeit, Schlichtheit
  • Freundlichkeit
  • Sachlichkeit
  • Stimmungsschwankungen bei gedrückter Stimmungslage
  • Reizbarkeit
  • Mutlosigkeit
  • Schreckhaft und ängstlich

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Gürtelrose und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass eine Gürtelrose auftritt bei jemanden, der wütend auf eine bestimmte Situation oder Person ist. Man hat das Gefühl, nicht mehr vorwärtszukommen und das Leben nicht nach seinen Vorstellungen führen zu können. Das verbittert und verbrennt einen innerlich, doch hindern einen Ängste daran, etwas dagegen zu unternehmen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Haarausfall und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Haarausfall ein Zeichen dafür ist, dass man sich einen Verlust sehr zu Herzen nimmt oder Angst davor hat, etwas oder jemanden zu verlieren. Man hat sich zu sehr mit dem identifiziert, was man jetzt verlieren könnte oder verloren hat. Man macht sich zu viele Sorgen um die materielle Seite des Lebens und hat Angst vor der Meinung der anderen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Haarprobleme und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Haarprobleme durch einen großen Schock sowie Reaktionen der Machtlosigkeit oder Verzweiflung und durch übermäßige Sorgen im materiellen Berreich verursacht werden. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Halluzinationen

sind Wahrnehmungen ohne entsprechende Reizquelle. Die Erlebnisse werden für wirkliche Sinneswahrnehmungen gehalten - zumal sie genau die gleichen sinnesphysiologischen Effekte im Nervensystem auslösen, d.h. unser Zentralnervensystem sie auch gar nicht unterscheiden kann.
Es kommen akustische Halluzinationen vor, die gehört werden, in Form von ungeformten Geräuschen (Akoasmen) oder Stimmen hören (Phonemen), die sich über den Betroffenen unterhalten können (kommentierend), die Befehle geben können (imperativ), oder die sich untereinander unterhalten können (dialogisierend).
Es kommen optische Halluzinationen vor, die gesehen werden in Form von ungeformten Erscheinungen (Photopsien) oder Gestalten oder Szenen (szenisch) oder Träumen (oneiroid).
Es kommen zoenästhetische Halluzinationen vor, die am Körper gespürt werden, in Form Tastempfindungen (haptisch), Bewegungen (kinästhetisch) oder anderen Missempfindungen (dann nur "zoenästhetisch").
Es kommen gustatorische Halluzinationen vor, die geschmeckt werden.
Es kommen olfaktorische Halluzinationen vor, die gerochen werden. Unterschieden werden von Halluzinationen illusionäre Verkennungen (s.u.) und Pseudohalluzinationen.

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Haloperidol

ist ein "typisches" oder "alt hergebrachtes", hoch potentes Neuroleptikum mit stark antipsychotischer und leicht dämpfender Wirkung. Häufig treten motorische Nebenwirkungen auf. Gibt es auch in Depot-Form, welche nicht nur bei "unkooperativen" Betroffenen gegeben wird, sondern auch den Vorteil hat, nicht jeden Tag an die Medikamenteinnahme denken zu brauchen, bzw. sie nicht vergessen zu können. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Halsschmerzen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass wenn wir Halsschmerzen haben, die uns den Hals zuschnüren, wir uns durch andere gehindert fühlen, etwas zu tun oder zu sagen und das setzt uns unter Druck. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Hämorrhoiden und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Hämorrhoiden auf emotionalen Druck und Ängste hindeuten, die nach außen hin verborgen bleiben sollen. Dieses Verstecken von innerem Stress ist eine schwere Last, v.a. bei Menschen, die sich oft zu etwas überwinden und unter (meist materiellem) Druck stehen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Handbeschwerden und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Probleme an den Händen darauf hinweisen, dass man nicht das tut, was man gerne täte. Man hört nicht auf die Bedürfnisse und Wünsche des Herzens. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Handgelenkbeschwerden und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen, die Probleme mit dem Handgelenk bekommen zu viel von sich selbst verlangen und oft davon ausgehen, dass es ihnen nicht zusteht, Freude an der Arbeit zu haben. Man hegt Schuldgefühle und zwingt sich zu großen Anstrengungen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Harnwegsinfekte und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen, die zu Blasenentzündungen neigen, viele Frustrationen in ihrem emotionalen Leben erleben. Es verletzt einen, dass die anderen nicht merken, wie sehr sie einem weh tun. Man tut sich schwer, die äußeren Ereignisse zu integrieren und bringt seinen Willen auf ziemlich konfuse Weise zum Ausdruck. Man erwartet zu viel von den anderen. Der brennende Zorn reibt einen innerlich auf. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Hautprobleme und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass alle Hautprobleme etwas mit Scham- und Schuldgefühlen zu tun haben. Man sorgt sich zu sehr darum, was die anderen von einem halten und wie sie über einen urteilen könnten. Man wagt es nur selten, für eigene Eigenheiten einzustehen und neigt dazu, sich selbst abzulehnen. Man fühlt sich oft im Innersten angegriffen. Man empfindet oft sehr genau, was um einen herum vor sich geht, ist schnell "berührt" und hat Schwierigkeiten, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist.
Sind die Hautprobleme eitriger Natur, deutet es darauf hin, dass einen etwas oder jemand so stört, dass man davon wegkommen will.
Ein ernstes Hautproblem ist ein ziemlich wirksames Mittel, sich andere vom Hals zu schaffen.
Hautkrebs kann damit zu tun haben, sich eine Zurückweisung sehr zu Herzen zu genommen und es demjenigen zornig nachgetragen zu haben. Oft betrifft es "Helfertypen", die andere aus bestimmten Situationen retten wollten.
Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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"Helfer"

ist ein Enneagramm-Typus. Menschen vom "Helfer"-Typus wollen gebraucht werden. Sie streben nach Anerkennung durch andere und spüren diese, wenn ihnen Dankbarkeit entgegen gebracht wird. Aus diesem Streben resultiert die Fähigkeit, sich ganz auf die Bedürfnisse anderer Menschen einstellen zu könne. „Helfer“ sind deshalb „Beziehungsmenschen“. Sie verfügen meist über einen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Für die Sorgen und Nöte der anderen haben sie stets ein offenes Ohr.
Das Problem ist, dass es ihnen in ihren Beziehungen darum geht, gemocht und geliebt zu werden. Häufig zeigt sich in den Beziehungen, dass die „Helfer“ eben deswegen ihre Anstrengungen unternommen haben. Spüren sie Distanznahme oder Kritik, reagieren sie gekränkt. Häufig versuchen sie auch unterbewusst, die Abhängigkeit der mit Liebe und Fürsorge Überschütteten wieder herzustellen.
Das (unterdrückte) Gefühl: Dass ausgerechnet gesehen werden zu wollen, das unterdrückte Gefühl solcher Menschen sein soll, die ganz in der Sorge um die anderen aufgehen, erscheint nur auf den ersten Blick zweifelhaft. In seinen Beziehungen kommt es dem „Helfer“ immer darauf an, gebraucht zu werden, also wichtig und bedeutend zu sein. Das Problem besteht darin, dass er in der Zuwendung zum Mitmenschen sein eigenes "Ich" immer weiter vergisst. Die eigene Hilfsbedürftigkeit wird dadurch systematisch verstellt. Stets findet sich jemand, der Hilfe dringender nötig hat.
Der Abwehrmechanismus, den "Helfer" ausprägen, ist die Verdrängung der eigenen (Hilfs-)Bedürftigkeit, damit der Stolz auf die Dankbarkeit anderer nicht beschädigt wird durch die Erkenntnis der eigenen Bedürftigkeit. Sie sind Meister darin, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und zu erfüllen und die eigenen in vollständige Vergessenheit geraten zu lassen. Die sinnvolle Erfüllung eigener Bedürfnisse wird vollkommen verdrängt.
Lösung: Aus dieser Fixierung auf die Dankbarkeit anderer Menschen können sich „Helfer“ befreien, indem sie die eigenen Bedürfnisse akzeptieren und auch mal aus der Rolle des „Immer-souveränen-Helfers“ aussteigen.

Zitat aus dem interesssanten Buch "Der tiefe Brunnen" von Claus Riemann und Victoria von Schirach:

„Der alte Meister läuft mit seinem Schüler durch eine Kleinstadt. Da sehen sie mitten auf einer befahrenen Straße eine Schnecke kriechen. Der Schüler, der von seinem Meister gelernt hat, alle Tiere zu ehren, eilt sofort auf die Straße, nimmt die Schnecke und trägt sie zu einem sicheren Busch. Nun erwartet er, dass der große Meister ihn lobt, doch der sagt nur: „Du hast zwei Dinge übersehen. Erstens hätte die Schnecke vielleicht doch so viel persönliche Kraft gehabt, dass sie die Straße auch ohne deine Hilfe hätte überqueren können, und du hast ihr ihren Schwung geraubt. Zweitens könnte es doch sein, dass in dem Busch, wo du sie jetzt hingesetzt hast, giftige Kräuter sind und sie daran stirbt.“ Der Schüler ist ganz geknickt und will die Schnecke sofort wieder auf die befahrene Straße zurücktragen, aber der alte Mann sagt nur: „Lass sein, es gehört eben einfach zum Schicksal dieser Schnecke, dass ein Depp wie du ihren Weg kreuzt und ihr den Schwung raubt.“

Ein gutes Buch: "Das Enneagramm: Die neun Gesichter der Seele" von Richard Rohr und Alexander Ebert

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Herpes genitalis und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass diejenigen, die Herpes genitalis bekommen, zwar sexuelle Bedürfnisse haben, ihr Sexualleben aber sehr von der Vorstellung von "Gut und Böse" geprägt ist. Häufig gibt man anderen die Verantwortung an eigenem Leiden, anstatt das eigene Verlangen zu analysieren. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Herpes labialis und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Lippenherpes ein Zeichen dafür ist, dass man einem Menschen des anderen Geschlechts Vorwürfe macht. Außerdem muss man dann nicht mehr küssen. Man ist wütend, weil man sich erniedrigt fühlt. Fast hätte man seinen Zorn herausgelassen, es sich jedoch im letzten Moment versagt. Er ist einem "an den Lippen" hängen geblieben. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Herzprobleme und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Herzprobleme darauf hinweisen, dass die Mühen des Alltags die emotionalen Grenzen überschreiten, was einen dazu treibt, sich auch physisch zu übernehmen. Menschen mit Herzproblemen vergessen ihre eigenen Bedürfnisse und streben zu sehr danach, von anderen geliebt zu werden. Da man sich selbst nicht genug liebt, versucht man durch sein Verhalten die Liebe anderer zu gewinnen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Heuschnupfen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass es zu diesem Schnupfen jedes Jahr zum gleichen Zeitpunkt kommt, weil er auf eine seelische Wunde hinweist, die das erste Mal in dieser Jahreszeit erlitten wurde. Man will das Leid heute wie damals nicht fühlen und hat man das alte Leid ins tiefste Innere verdrängt, wird es Jahr für Jahr durch den Pollen wieder hervorgerufen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Histrionische Persönlichkeit = Hysterische Persönlichkeit = Geltungsbedürftige Persönlichkeit

Das Muster im Fühlen, Denken und Verhalten ist geprägt von einer starken Emotionalität, einem starken Verlangen nach Aufmerksamkeit sowie einer starken Egozentrik. Egozentrik bedeutet nicht das Gleiche wie Egoismus, bei dem die eigenen Wünsche und Bedürfnisse rücksichtslos verfolgt werden, sondern ist die Wahrnehmung, alles auf sich selbst zu beziehen, das Verständnis, selbst der Mittelpunkt alles Geschehen zu sein. Alles hat mit einem zu tun und somit hat man selbst auch mit allem zu tun. Die Grundannahme dieser Menschen ist, beeindrucken zu müssen und etwas Besonderes zu sein. Überentwickelt sind die Ausdrucksstärke. Entwicklungsbedürftig ist das meist einfach strukturierte Denken, die Selbstreflektion, die Systematisierung und die Identifikation mit einer Gruppe.
Das unbewusste Ziel ist, mehr zu scheinen, als man meint zu sein. Es geht um die quantitative Wirkung. Diese Menschen fühlen sich, als würden sie ständig auf der Bühne stehen. Sie fühlen sich nicht wohl, wenn sie nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Sie können kaum eine dauerhafte Gefühlsbeziehung aufrecht erhalten und haben Schwierigkeiten mit echten eigenen Gefühlsbewegungen. Sie zeigen rasch wechselnde und oberflächliche Emotionen, irrationale und wütende Ausbrüche. Aufgrund des dauernden und übermäßigen Verlangens nach Aufmerksamkeit, äußeren Reizen und Anerkennung wird für die eigene Wirkung häufig eine Rolle gespielt auch auf Kosten von Ehre und Gesundheit. Es besteht eine ausgeprägte Abhängigkeit von der Beurteilung anderer sowie eine überstarke Besorgnis um das eigene Äußere. Es fehlt an Einfühlungsvermögen und in der Folge auch Rücksichtnahme. Intime Vertraute werden aus eigener Wahrnehmung häufig nur als flüchtige Bekannte betrachtet. Aufgrund ihrer "nachgemachten" Identität sind sie innerlich mit Neid beschäftigt um das, was die anderen vermeintlich haben. Sie neigen dazu, andere zu manipulieren oder zu verwickeln.
Spezielle Typen sind beispielsweise der "Exzentriker" mit einem Hang zum Außergewöhnlichen und dem direkten Bedürfnis aufzufallen. Der "Pseudologe" zeigt eine überstarke Phantasie und erzählt vielfältige Geschichten, um seinen Wert für die Umwelt zu verfälschen und seine Bedeutung zu betonen. Er täuscht die Umwelt, nicht sich selbst. Ein weiterer Untertypus ist der "stille Dulder", der sich häufig sinnlos aufopfert und gleichzeitig trotz der stillen Zurückhaltung ebenfalls theatralisch wirkt.

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Hochsensibilität

Hierbei handelt es sich um ein psychologisches Phänomen, das vor allem angeboren bei ca. 15 Prozent aller Menschen und aller Tiere auftritt. zu großen Teilen erforscht wurde dieses Phänomen von Elaine Aron. Hochsensible Menschen nehmen Reize wesentlich intensiver, also "sensibler" wahr, als die restlichen ca. 85 Prozent. Da die Hochsensibilität speziesübergreifend in relativ stabilem Prozentsatz auftritt, geht man davon aus, dass die Entwicklung der Hochsensiblen einen Evolutionsvorteil darstellt. Die hochsensiblen Menschen und Tiere sind außerdem aufmerksamer und lernfähiger, allerdings leichter zu irritieren und zu verunsichern.
Zu früheren Zeiten in anderen Kulturen gab es typische Aufgaben für Hochsensible - vom Schamanen und Medizinmann bis hin zum Sterndeuter und Priester. Auch in unserer Kultur fanden sich die Hochsensiblen speziell in den Bereichen Kunst, Medizin, Religion, Philosophie und Kultur. Im Zuge der Demokratisierung erhielten natürlich die "anderen" 85 Prozent mehr Gewicht, so dass Kunst, Medizin und Kultur kommerzialisiert und Religion und Philosophie institutionalisiert wurden. Dies führt dazu, dass sich heute viele hochsensible Menschen in Situationen befinden, die ihnen Schwierigkeiten bereiten, wenn sie mit Reizflut, vielen Menschen oder ständig wechselnden Routinen zu tun haben.

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Hochsystematik

Hochsystematische Menschen haben keine oder kaum Schwierigkeiten mit dem zwischenmenschlichen Kontakt - solange es sich um einen Kontakt unter vier Augen oder mit möglichst wenig anderen Menschen handelt. Sie haben wie die hochsensiblen Menschen Schwierigkeiten mit zu vielen Reizen auf einmal, wobei die Hochsystematik häufig mit der Hochsensibilität (siehe oben) kombiniert ist.

  • Sie brauchen einen Rückzugsort,
  • haben vielfältige Spezialinteressen, die sie mit großer Ausdauer und Freude verfolgen,
  • ihre (all-)täglichen Rituale,
  • ein extrem gutes Langzeitgedächtnis Dinge betreffend, die sie interessieren (jedoch Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, wenn sie etwas nicht interessiert),
  • eine extrem gute und vor allem lange Konzentrationsfähigkeit, wenn sie etwas interessiert (jedoch Schwierigkeiten mit der Konzentration, wenn sie etwas nicht interessiert),
  • neigen zu Spezialbegabungen und
  • kennen praktisch keine Langeweile.

Sie denken bewusst bei der zwischenmenschlichen Interaktion nach, daher wird es für sie umso komplizierter, je mehr Menschen ihnen "gegenüber" stehen. Während für andere Menschen die Kommunikation mehr wie ein "Gruppenspiel" intuitiv abläuft, ist für hochsystematische Menschen Kommunikation eher wie z.B. Tennis. Der andere steht auf der anderen Seite des Netzes. Dafür kommunizieren sie wesentlich aktiver, konzentrierter und bewusster. Wenn jedoch mehr und mehr hinzu kommen, ist es, als kämen auf der anderen Seite des Netzes mehr Mit- bzw. Gegenspieler hinzu - und hierbei ist irgendwann die Kapazität begrenzt. Man zieht sich immer mehr an den Rand des Geschehens zurück und wird immer stiller. Die Hochsystematik korreliert mit einem hohen systematischen Quotienten (nach Simon Baron-Cohen). Der emotionale Quotient (nach Simon Baron-Cohen) liegt meistens im niedrigen bis mittleren Bereich.

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Hodenprobleme und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Probleme mit den Hoden darauf hinweisen, dass der Betroffene seiner Kreativität nicht genug vertraut. Man hält sich für nicht gut genug, Dinge zu schaffen und macht sich Sorgen, wenn man etwas Bestimmtes alleine schaffen muss. Deshalb scheitern oft Dinge von Anfang an. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Hohlkreuz und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit einem Hohlkreuz vor anderen zurückweichen. Es fällt einem schwer, Dinge von anderen anzunehmen. man will alles selbst erledigen und sucht nur selten Beistand. In der Kindheit fühlte man sich oft zu Dingen gezwungen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Homöopathie, psychologische

In der psychologischen Homöopathie werden erstens die so genannten „Milchmittel“ verwendet , welche aus bestimmter Säugetiermilch hergestellte Präparate sind, die einerseits einen speziellen Bezug zur jeweiligen Essenz des Tieres, wie z.B. Katze, Hund, Delphin, Wolf, Pferd, herstellen und andererseits den Grundkonflikt zwischen der Findung der eigenen Individualität und der Verflechtung mit der Gruppe behandeln.

Ein interessantes Buch ist "Milchmittel in der Homöopathie" von Farokh J. Master

Zweitens verwendet man so genannte „Konstitutionsmittel“, welche berücksichtigen, wie wir angelegt, geprägt und eben „gestrickt“ sind. Das Konstitutionsmittel berücksichtigt die Person, das Erscheinungsbild, den Charakter, die Eigenarten und die typischen Beschwerden, an denen wir leiden. Es handelt sich um homöopathische Mittel, die den Organismus umstimmen und Selbstheilungskräfte aktivieren können, um sich insgesamt „wohler“ und gesünder zu fühlen.

Ein interessantes Buch ist "Psychologische Homöopathie: Persönlichkeitsprofile von großen homöopathischen Mitteln" von Philip M. Bailey und Gisela Kretzschmar

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Hüftprobleme und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit Hüftproblemen sich nicht so recht dazu entscheiden können, zur Tat zu schreiten, um ihre Wünsche zu verwirklichen. Man glaubt, es werde sowieso alles "schief gehen". Man zögert etwas für seine Zukunft zu unternehmen oder sich zu binden, weil man befürchtet, es könnte fehlschlagen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Hühneraugen und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit Hühneraugen sich sehr große Sorgen um die Zukunft machen. Man bremst seinen natürlichen Elan und sperrt sich so der Erfüllung seiner Wünsche. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Husten und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit psychosomatischem Husten sehr kritisch mehr mit sich selbst, aber auch mit anderen, sind. Man sollte mit sich selbst und auch mit anderen gnädiger sein. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Hydroxyzin

ist ein antiallergischer Wirkstoff aus der Gruppe der angstlösenden Medikamente und Antihistamine mit beruhigenden und angstlösenden Eigenschaften. Es wird zur Behandlung von Angst- und Anspannungszuständen und bei allergischen Erkrankungen angewendet. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Hyoscyamus niger (Bilsenkraut)

Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie

eifersüchtig - exzentrisch - misstrauisch

Meist Frauen (Element: Feuer)

  • Argwöhnische, misstrauische Impulse
  • Reden gerne und viel
  • Eifersucht mit Wut
  • Beschäftigen sich gerne mit Religion oder Esoterik
  • Sind sehr schnell

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Hyperthyme Persönlichkeit

Diese Menschen wirken stets heiter, fröhlich, aktiv, tätig, tüchtig, brauchbar, gütig, aber auch unkritisch. Sie sind meist leistungsfähig und selbstsicher. Sie neigen dazu, sich mit anderen zu vergleichen, dabei aber zu einem naiven Selbstgefühl. Häufig fällt ein unverwüstlicher, durch keine Erfahrung umzustoßender Optimitsmus sowie ein ausgeprägter Tätigkeitstrieb auf, durch den sie öfters in Situationen kommen, denen sie nicht gewachsen sind. Ihr Benehmen verrät häufig einen leichten Mangel an Form. Spezielle Typen sind der "Geschwätzige", der "Heitere", der "tatkräftige Praktiker", der "ruhige Humorist", der "stille Gemütsmensch", der "bequeme Genießer", der "Hypomane" sowie der "lästige Krakeeler".

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Hypomanie

Die Betroffenen fühlen sich über mehrere Tage, häufig über mehrere Wochen wohler als sonst, lustiger, manchmal auch gereizter und aggressiver. Das Selbstbewusstsein steigt. Die Leistungsfähigkeit ist subjektiv, häufig auch objektiv, gesteigert. Die Betroffenen fühlen sich außergewöhnlich kreativ, gesund und glauben, besser und schneller denken zu können. Sie brauchen weniger Schlaf, ohne müde zu sein. Es entstehen mehr und mehr Ziele und Pläne, einerseits realistische im Rahmen des gesteigerten Selbstbewusstseins, andererseits unrealistische, die zunehmend zu sozialen Komplikationen führen. Bereits jetzt sollte mit Lithium, atypischen Neuroleptika, Carbamazepin oder Valproinsäure behandelt werden, um den Übergang in das Vollbild einer Manie zu verhindern.

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Hysterie

Der Begriff "Hysterie" wird genauso oft angewendet wie er missverstanden wird. Mit "Hysterie" können fachlich drei vollkommen unterschiedliche Phänomene gemeint werden.
Erstens kann damit die "histrionische Persönlichkeit" (s.o.) gemeint sein, die ein Muster von Wahrnehmung, Verarbeitung und Reaktion zeigt, das geprägt ist von der Suche nach Aufmerksamkeit.
Zweitens können damit "hysterische Symptome", besser genannt Konversionssymptome, gemeint sein, welche als seelischer Abwehrmechanismus auftreten, z.B. "hysterische", besser "psychogene" Lähmungen oder "hysterische", besser "psychogene" Blindheit. In diesem Fall haben die Symptome zentral nichts mit der Suche um Aufmerksamkeit zu tun.
Drittens kann damit eine "Hysterie", ein emotional veränderter Bewusstseinszustand gemeint sein, z.B. im Rahmen einer akuten Belastungsreaktion oder eines akuten Konfliktes.

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Ich-Störungen

Bei den "Ich-Störungen" bleiben die erlebten Grenzen zwischen dem eigenen "Ich" und der Umwelt nicht mehr klar, sondern werden als vermischt erlebt. Die eigenen seelischen Vorgäng werden z.B. nicht mehr als dem eigenen "Ich" zugehörig, sondern als außerhalb des eigenen "Ich" erlebt. Oder es wird das Einwirken ichfremder Instanzen nicht als von außen kommend, sondern als dem eigenen "Ich" zugehörig erlebt.
Gedankenausbreitung: Der Betroffene ist überzeugt, dass andere wissen, was er denkt, weil sie seine Gedanken vielleicht lesen können, oder weil seine Gedanken vielleicht laut werden oder aus anderen Gründen.
Gedankenentzug: Der Betroffenen ist überzeugt, dass ihm Gedanken weggenommen werden, z.B. durch Hypnose, Strahlen oder aus anderen Gründen.
Gedankeneingebung: Der Betroffene ist überzeugt, dass ihm fremde Gedanken eingegeben werden und er fremde Gedanken mitdenken muss, dass seine Gedanken von der Umwelt beeinflusst, gelenkt oder ferngesteuert werden.
Willensbeeinflussung: Der Betroffene ist überzeugt, dass seine Wollen und Handeln von außen beeinflusst werden.
Leibliche Beeinflussungserlebnisse = Zoenästhesien: Der Betroffene ist überzeugt, dass Körperfunktionen oder Wahrnehmungen seines Körpers von außen beeinflusst werden durch Strahlen, Fernsteuerung oder aus anderen Gründen.
Dissoziationen wie Depersonalisation und Derealisation gehören streng genommen auch zu den "Ich-Störungen".

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Ignatia (Ignazbohne)

Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie

empfindsam - idealistisch - unausgeglichen

Meist Frauen (Element: Wasser)

  • Impulsiv, emotional intensiv und eher instabil, Stimmungsschwankungen durch Kummer, oft zu Tränen gerührt
  • Sensibel, häufiges Seufzen
  • Idealistisch, Freidenkerinnen und Feministinnen
  • Aufbrausend bei Zurückweisung und Kritik •Heftigster und langanhaltender Kummer
  • Panik v.a. vor Verlusten
  • Verhalten häufig entgegengesetzt zu den Gefühlen
  • Anspruchsvoll
  • Eher dramatisches Auftreten
  • Sehr feinsinnig

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Illusionäre Verkennung

Etwas tatsächlich gegenständlich Vorhandenes wird für etwas anderes gehalten oder es wird etwas hinzugefügt, z.B. hält ein ängstliches Kind Schatten für Gespenster oder Fussel auf dem Boden werden für Krabbeltiere gehalten, etc.

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Imipramin

ist ein trizyklisches Antidepressivum und gehört damit zu den "klassischen" oder "alt hergebrachten" Antidepressiva. Es war das erste Antidepressivum überhaupt und wird seit 1957 angewendet. Es wirkt mehr auf das Noradrenalin- als auf das Serotonin-System und wirkt daher psychomotorisch leicht aktivierend. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.

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Infekte und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen, die zu Infekten neigen, sich leicht von Gedanken, Worten oder Tate anderer überrumpeln lassen, die ihnen nicht entsprechen oder sie stören. Man verkennt die eigene Kraft und Fähigkeit zur Selbstbehauptung. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay. Siehe auch "Erkältungen und Psychosomatik"

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Ischialgie und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit Ischialgien sich Sorgen über ihre Zukunft machen oder sich unterbewusst fürchen, nicht genügend materiell versorgt zu sein. Hierbei handelt es sich meistens um Menschen, denen es tatsächlich an gar nichts fehlt, die sich aber sehr fürchten ihre Besitztümer einmal zu verlieren. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Johanniskraut = Hypericum

Es handelt sich um ein pflanzliches Antidepressivum mit vielfältigen Rezeptorfunktionen. Die Wirksamkeit ist für eine ausreichende Dosierung Trockenextrakt (900-1200) nachgewiesen. Wichtigste Nebenwirkungen sind die Lichtempfindlichkeit der Haut, und dass viele andere Medikamente verstärkt abgebaut werden. Daher ist es vor allem bei Gabe anderer Medikamente mit Vorsicht einzusetzen, weil es deren Wirksamkeit vermindert. Zu beachten ist hierbei auch, dass der vermeintliche Unterschied "zwischen natürlich und künstlich natürlich künstlich ist" (Zitat Dr. Werner Matron). Die stärksten Gifte, welche die Medizin kennt, sind "natürlich" und einige "künstliche" Antidepressiva besser verträglich als Johanniskraut. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsänderung.

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Juckreiz und Psychosomatik

Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass es zu Juckreiz bei Menschen kommt, die große Lust auf etwas haben und es sich nicht gönnen oder sich durch bestimmte Umstände daran gehindert sehen. Das regt einen auf, macht einen ungeduldig und unruhig. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.

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Jung, Carl Gustav

war ein Schweizer Psychiater und Begründer der Analytischen Psychologie, der von 1875 bis 1961 lebte. Jung studierte ab 1895 Medizin an der Universität in Basel und wurde 1900 Assistent von Eugen Bleuler an der psychiatrischen Klinik "Burghölzli". 1909 überwarf er sich mit Bleuler und engagierte sich in der Bewegung Sigmund Freuds, für den er als Redakteur des Internationalen Jahrbuches tätig wurde. Von 1910 bis 1914 war er Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung. 1912 publizierte er sein Buch "Wandlungen und Symbole der Libido", das zum Bruch mit Freud führte, weil er darin Freuds Libidotheorie kritisierte.
Jung postulierte eine "Persona", das heißt einen nach "außen" gerichteten, repräsentativen Persönlichkeitsanteil, welcher der Anpassung an die Außenwelt im Sinne eines normativen und sozialverträglichen Verhaltens dient. Weiterhin postulierte er die "Anima", einen "Schattenanteil", einen dunklen, unbewussten, verdrängten Persönlichkeitsanteil mit unvereinbaren Anteilen, Neigungen und Eigenschaften des Menschen. Die Auseinandersetzung mit dem "Schatten", also dessen Integration, stellt einen wichtigen und unabdingbaren Schritt auf dem Weg zur Ganzwerdung, zur Individuation der Persönlichkeit dar.
Jung beschrieb auch das "kollektive Unbewusste", welches aus ererbten Grundlagen der Menschheitsgeschichte besteht, was sich beispielsweise in den Bildern der "Archetypen" äußert. Archetypen sind universell vorhandene Urbilder in der Seele aller Menschen unabhängig von ihrer Geschichte und Kultur. Jung stellte fest, dass bestimmte Bilder, Motive und Symbole sich immer wiederholen, ohne dass die Kulturen voneinander beeinflusst worden waren. Er nannte diese Gemeinsamkeiten Archetypen, wie die Persona, die Anima, die Große Mutter, den Krieger, den Gefährten, der oder die alte Weise, das Mandala, den Drachen, den Abstieg der Seele in die Tiefe, etc.

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- Letzte Aktualisierung am 4.12.11 -