Lexikon K,L,M
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Kalium carbonicum (Pottasche)
Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie
steif - schreckhaft - sozial ängstlich
Meist Männer (Element: Erde)
- Steifheit durch Mangel an Entspannung
- Ordentlich und konservativ
- Pflichtbewusst und regeltreu
- Rational und am wenigsten emotional
- Weinerlich, soziale Unsicherheit, sehr verletzbar, sehr schreckhaft gegenüber plötzlichen Geräuschen oder Berührungen
- Angst vor Einsamkeit, Armut und Krankheit
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Kältegefühl und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass meist angespannte und gestresste Menschen unter Kältegefühl leiden. Man kann sich nur schwer entspannen und wirklich warmherzig sein, auch wenn man sich nach außen hin sehr bemüht. Man hat Angst, andere könnten einen ausnutzen oder sich nicht mehr von einem lösen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Karies und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Zahnkaries ein Zeichen dafür ist, dass jemand etwas aus lauter Wut nicht akzeptieren möchte. So hindert man sich selbst daran, zur Tat zu schreiten und die eigenen Wünsche zum Ausdruck zu bringen. Man hält sich auch selbst vom Lachen ab und nimmt das Leben zu ernst. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Katarakt und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit einem "grauen Star" eine verschleierte Wahrnehmung von dem haben, was um sie herum geschieht. Man sieht lieber nichts als ein mögliches Scheitern oder das Ende einer bestimmten Sache. Man sieht das Leben trüb und dunkel, was einen traurig und mürrisch stimmt. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Kehlkopfentzündung und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit einer Kehlkopfentzündung etwas sagen möchten, sich aber fürchten, nicht angehört zu werden oder jemandem zu missfallen. Man schluckt seine Worte herunter, aber sie bleiben einem im Halse stecken. Die Worte warten nur darauf, herauszusprudeln, weil sie nicht zum Schweigen gebracht werden können. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Kieferprobleme und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Kieferprobleme in Zusammenhang mit verdrängtem Zorn stehen, den man sich nicht traut, asuzudrücken. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Knieprobleme und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Knieprobleme darauf hindeuten, dass man seiner Zukunft zu unflexibel gegenüber steht. Man fühlt sich stolz und eigensinnig und will sich Ideen oder Ratschlägen von anderen nicht beugen, könnte aber die Zukunft leichter meistern. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Knochenprobleme und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Knochenprobleme mit der Angst zu tun haben, nicht genug Unterstützung zu bekommen oder geben zu können. Man leidet unter wenig Selbstvertrauen oder fühlt sich nicht stark genug, sich um das eigene Leben zu kümmern. Man fühlt sich verpflichtet, anderen zu helfen, will andere gerne abhängig von sich wissen, um sich wichtig zu fühlen und wird sich über die eigene Bedeutung nicht klar. Man will sich nicht unnütz fühlen. Daher leiden auch viele Menschen in zunehmendem Alter unter Knochenproblemen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Komplexe posttraumatische Belastungsstörung
Dies entspricht - bisher - der ICD10 Diagnose der "andauernden Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung". Es handelt sich um ein psychisches Krankheitsbild, welches sich infolge schwerer anhaltender Traumatisierung wie Misshandlungen, sexueller Missbrauch, physische oder emotionale Vernachlässigung in der Kindheit, Existenz bedrohende Lebensereignisse und ähnlichem entwickeln kann. Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung kann direkt im Anschluss an das Trauma oder auch Monate bis Jahrzehnte später auftreten. Sie zeigt - im Unterschied zur einfachen posttraumatischen Belastungsstörung - ein breites Spektrum geistiger, emotionaler und sozialer Beeinträchtigungen, wie
- eine feindliche oder misstrauische Haltung gegenüber der Welt,
- sozialer Rückzug
- Gefühle von Leere und Hoffnungslosigkeit
- chronisches Gefühl von Nervosität und
- Entfremdung (Gefühl des Andersseins)
Typischerweise waren die Betroffenen in der traumatisierenden Phase schutzlos der "totalitären" Kontrolle von anderen ausgesetzt, fühlten sich rechtlos und ohne die Möglichkeit Zuflucht zu einem Schutzbereich nehmen zu können. Es entwickeln sich:
- Veränderungen der Affektregulation, wie die chronische Beschäftigung mit Suizidideen, die Neigung zu selbstschädigendem Verhalten sowie extrem unterdrückte Aggressionen,
- Veränderungen des Bewusstseins, wie Gedächtnislücken oder extrem detaillierte Erinnerungen (auch abwechselnd) die traumatische Phase betreffend, Depersonalisation, Derealisation und/oder Flashbacks (sich aufdrängende Wiedererinnerungen, die wie ein Film ablaufen),
- Introjektion (siehe Abwehrmechanismen) der Wertesysteme und Rechtfertigungen des/der Täter (z.B. "Ich bin selbst an allem schuld.", "Ich war/bin ja auch so schwierig.", etc.),
- Veränderungen der sozialen Beziehungen, wie Isolation und Rückzug, Schwierigkeiten mit vertrauten Beziehungen, fortgesetzte Suche nach einem "Retter" - häufig wechselnd mit Isolation und Rückzug, Misstrauen, mangelnde Selbstfürsorge,
- Veränderung der Stimmung, wie Verzweiflung mit Verlust von Zuversicht und Hoffnung.
Therapeutisch ist zunächst von größter Bedeutung die Herstellung einer sicheren Umgebung, in welcher der Betroffene wirklich zur Ruhe kommen kann. Im weiteren ist die Entwicklung einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung absolut vorrangig. Häufig hinzutretende Komplikationen wie Depressionen, Ängste, Depersonalisation und Derealisation, Schlafstörungen sowie selbstschädigendes Verhalten werden symptomatisch mit Antidepressiva und niedrig bis hoch potenten Neuroleptika, eventuell und ganz selten auch mit Benzodiazepinen behandelt.
In der Folge werden gemeinsam oben stehende Faktoren und deren Ursachen analysiert und sehr vorsichtig und langsam ins Bewusstsein geführt. Der bewusste und kontrollierte Umgang mit Gefühlen sowie die Selbstfürsorge werden mehr und mehr eingeübt.
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Konzentration
ist die Fähigkeit, gedanklich "den roten Faden zu halten", seine Aufmerksamkeit ausdauernd einer Tätigkeit oder einem Gegenstand zuzuwenden und bei der Sache zu bleiben.
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Kopfschmerzen und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit Kopfschmerzen sich selbst nicht genug Achtung entgegenbringen. Man macht sich Vorwürfe, v.a. nicht intelligent genug zu sein. Man verlangt viel zu viel von sich selbst. Man missachtet sich, anstatt sich zu schätzen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Körperakupunktur
Die Körperakupunktur bezieht sich auf die Systematik der traditionellen chinesischen Medizin im Sinne der Regulation von Energieflüssen bestimmter körperlicher und seelischer Bereiche, der sogenannten "Meridiane". Hiermit kann in systematische Fehlregulationsprozesse eingegriffen werden.
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Krampfadern und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menschen mit Krampfadern sich sehnlichst mehr Freiraum und Freizeit wünschen, jedoch nicht wissen, wie man dies am besten anstellen soll. Man lässt sich immer wieder die verschiedensten Aufgaben aufhalsen und macht sie zu viele Sorgen um Kleinigkeiten, was einem nur zusätzlichen Ärger schafft. Deshalb fällt es auch schwer, die täglichen Aufgaben mit Freude zu erledigen. häufig fühlt man sich dazu verpflichtet, in Situationen zu bleiben, die man verabscheut. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Krämpfe und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass meist Menschen an Krämpfen leiden, die bestimmte Ängste durchstehen, angespannt sind oder sich an etwas festklammern wollen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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"Kritiker"
ist ein Enneagramm-Typus. Menschen vom "Kritiker"-Typus streben nach Vollkommenheit. Sie wollen alles richtig machen. Ein Ideal, das nicht erreichbar ist. Sie zeichnen sich durch Objektivität, Integrität und Gerechtigkeitssinn aus. Ihr unbestechliches Gefühl für Wahrheit und Gerechtigkeit verleiht ihnen ein starkes moralisches Rückgrat. Für ihre Überzeugungen sind sie bereit durchs Feuer zu gehen.
Das Problem ist, dass sie aus Angst, Fehler zu machen, darauf bedacht sind, möglichst überlegt und vernünftig zu reagieren. Spontaneität zählt deswegen meist nicht zu ihren Stärken. Dieses unbedingte Streben nach Perfektion wächst sich bei „Kritikern“ leicht zu Nörgelei oder Selbstgerechtigkeit aus. Bei ihnen findet sich häufig eine ins überhöhte gehende Ordnungsliebe. Gerade die Angst vor der eigenen Unvollkommenheit kann „Kritiker“ zu gnadenlosen Richtern mehr ihrer eigenen, aber auch fremder Fehler und Mängel machen. Häufig verbreiten sie unbewusst bei ihren Mitmenschen das Gefühl, ihren hohen moralischen Ansprüchen nicht genügen zu können.
Das (unterdrückte) Gefühl: Obwohl „Kritiker“ stets einen kontrollierten und disziplinierten Eindruck machen, ist das unterdrückte Gefühl, das sie antreibt, der Zorn. Ihre Wut richtet sich auf jede Art von Unvollkommenheit, die auf der Blaupause ihrer zu hohen Ideale natürlich überall zu entdecken ist. Diese Leidenschaft, die „Kritikern“ in ihren Kämpfen um Weltverbesserung auch ihre Energie verleiht, treibt sie aber auch in ein Dilemma. Denn Zorn selbst ist für sie, die perfekt sein wollen, eine Unvollkommenheit, die unter ihrem Anspruch absoluter Perfektion nicht sein darf. Es stellt sich die Frage: Wohin mit dem Zorn? Wohin fliehen vor dem eigenen kritischen Blick?
Der Abwehrmechanismus, den „Kritiker“ ausprägen, um sich diese unerwünschten Gefühlsaufwallungen vom Halse zu halten, ist Reaktionsbildung, bei der sie genau entgegengesetzt reagieren. Sie empfinden zwar Zorn, haben jedoch einen mächtigen inneren Richter installiert, der in Sekundenbruchteilen das vermeintlich „falsche“ Gefühl in ein "richtiges" umkehrt. Ein häufig beschrittener Weg, den Zorn in kontrollierte Bahnen zu lenken, ist die Arbeitswut. Ständig gilt es, irgendwelchen Pflichten nachzukommen, so dass sich das sprichwörtlich nachfolgende Vergnügen selten einstellt.
Lösung: Aus diesem Kreislauf, dem Zorn mit dem Zwang zur Selbstkontrolle, kann sich ein „Kritiker“ befreien, wenn er seinen Zorn annehmen lernt und erkennt, dass es nicht nur den einen richtigen Weg gibt. Jeder Weg ist richtig, solange er der eigene ist.
Zitat von Carlos Castaneda:
„Darum musst du immer daran denken, dass ein Weg nur ein Weg ist. Dann stelle dir und nur dir allein die Frage: Ist dieser Weg ein Weg mit Herz? Alle Wege sind gleich. Sie führen nirgendwo hin. Es gibt Wege, die durch die Stadt führen oder in die Stadt. Ich kann sagen, dass ich in meinem eigenen Leben langen, langen Wegen gefolgt bin, aber ich bin nirgendwo. Heute bedeutet mir nur die Frage etwas: Ist es ein Weg mit Herz? Wenn er es ist, ist der Weg gut. Wenn er es nicht ist, ist er nutzlos. Beide Wege führen nirgendwo hin, aber einer ist der Weg des Herzens, und der andere ist es nicht. Auf dem einen ist die Reise voller Freude, und solange du ihm folgst, bist du eins mit ihm. Der eine Weg macht dich stark, der andere schwächt dich. Höre auf dein Herz."
Der „Kritiker“ sollte lernen, Pflicht, Ordnung und die Verbesserung der Welt auch mal links liegen zu lassen, zu spielen, zu feiern und das Leben zu genießen. Die beste Einsicht ist für diesen Typus, dass nicht alles mit aktivem Einsatz zu beherrschen ist, sondern dass im Gegenteil sich viele Dinge besser entwickeln, wenn wir – wie ein Gärtner – auf den natürlichen Verlauf vertrauen.
Ein interessantes Buch: "Das Enneagramm: Die neun Gesichter der Seele" von Richard Rohr und Alexander Ebert
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"Künstler"
ist ein Enneagramm-Typus. Das, was den Künstler bewegt, ist die Suche nach sich "Selbst", nach der eigenen Identität. In ihnen steckt eine unbestimmte Sehnsucht, die nie Erfüllung findet. Diese Sehnsucht nach dem Ganz-anderen bewirkt, dass "Künstler" eben häufig künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten suchen. In der Welt der Kunst lässt sich diese Unbestimmtheit und die durch keine Wirklichkeit erfüllbare Sehnsucht am besten ausdrücken. Die Uneindeutigkeit und Interpretationsbedürftigkeit der Kunst kommt der unsicheren Selbstwahrnehmung des "Künstlers" sehr entgegen.
Das Problem ist, dass sie sich hauptsächlich mit einer Inszenierung ihres "Selbst" anstatt ihres "Selbst an sich beschäftigen. Obwohl "Künstler" ganz auf sich und ihre Gefühlswelt konzentriert wirken, sind sie doch eher außenorientiert. Sie suchen ihre Identität vor allem in der Unterscheidung zu anderen mit ständigem Blick auf die anderen. Auf der anderen Seite führt die stets unbestimmte und ahnungsvolle Selbstwahrnehmung dazu, dass "Künstler" häufig die Vermutung hegen, andere hätten etwas, das ihnen fehlt. Und auch dieses Fehlen inszenieren sie als großes Gefühl. Sie fühlen sich häufig unverstanden und als Außenseiter, wodurch sich die Tendenz zur Absonderung und Beschäftigung mit der eigenen Gefühlswelt noch verstärkt.
Das hierbei unterdrückte Gefühl ist bei vermeintlich eigener Fehlerhaftigkeit das Beneiden der anderen, die als vollständig wahrgenommen werden. Die "Künstler" werden hin und her gerissen von dem Bestreben, anders als die anderen zu sein und der Anziehungskraft, die das Leben der anderen auf sie ausübt, denn es verspricht ihnen eine Erfüllung, die das eigene Leben nicht zu haben scheint.
Der Abwehrmechanismus, den die "Künstler" ausprägen, um während ihrer Inszenierung ihrer künstlichen Identität die Gefühle der eigenen Unzulänglichkeit abzuschalten, ist die Isolation. Dabei gehen sie zwar dem unterdrückten Wunsch, nämlich der Inszenierung der künstlichen Identität nach, empfinden dabei aber keine Erfüllung. Hierdurch entwickelt sich aber eben kein authentisches und echtes Gefühl, was wiederum den Eindruck verstärkt, irgendwie defekt zu sein.
Lösung: Aus dem Auf und Ab der extremen Gefühlslagen findet der Künstler heraus, wenn er lernt, Gefühle ins Maß zu setzen, das kleine Glück oder die kleine Traurigkeit zu leben, im Hier und Jetzt zu leben, die eigene Echtheit und Authentizität im profanen Alltag, den Frieden im Kleinen und Unscheinbaren zu finden.
Ein interessantes Buch: "Das Enneagramm: Die neun Gesichter der Seele" von Richard Rohr und Alexander Ebert
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Lac asinum (Eselsmilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Hilflosigkeit
- Fühlen sich geschunden, ausgenutzt und verlacht
- Machen sich für andere klein
- Hilfreich und bescheiden
- Fühlen sich beschränkt und stur
- Fühlen sich unfair und grob behandelt
- Möchten gern vehement rebellieren, fühlen sich aber zu unbeholfen
- Versuchen mangelndes Selbstvertrauen durch Sturheit zu kompensieren
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Lac caninum (Hundemilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Unentschlossenheit
- Ängste
- Aggression im schnellen Wechsel mit Reue
- Lebensmüdigkeit
- Schreckhaftigkeit
- Bei Frauen ausgeprägtes prämenstruelles Syndrom
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Lac caprinum (Ziegenmilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Können keine Unterbrechungen oder Einmischungen vertragen
- Diskutieren viel, sind konfliktfreudig
- Ungeduldig und kritisch
- Neigen zu schnippischen Antworten
- Andere sollen mit ihnen Schritt halten
- Neigung zur Wut
- Tiefes Misstrauen auch den Angehörigen gegenüber
- Ängste
- Vermindertes Selbstvertrauen soll durch die "Position" kompensiert werden
- Großer Charme, ziehen das andere Geschlecht magisch an, behandeln es aber meistens nicht gut
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Lac delphinum (Delphinmilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Wünschen sich Gesellschaft
- Lenken sich durch Spiel und Humor von den bestehenden Problemen ab
- Scherzen, spielen, geben sich anhänglich und fürsorglich, um Teil der Gruppe sein zu "dürfen"
- Fühlen sich hingezogen zu Kranken und allen Hilfsbedürftigen
- Konflikt zwischen Verantwortungsbewusstsein und Freiheitsdrang
- Können sich auch distanziert und furchtlos geben
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Lac equinum (Stutenmilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Ängste
- Wollen unbedingt ihre Pflicht tun
- Runde Schultern, als ob sie eine schwere Last tragen
- Viele Rückenprobleme
- Reizbar und ungeduldig, v.a. wenn sie sich verspätet haben
- Gewissenhaft, präzise und anspruchsvoll
- Frustriert, wollen die Besten sein
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Lac felinum (Katzenmilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Ängste
- Fühlen sich vernachlässigt und ausgenutzt
- Extrem gewissenhaft, jeder kleinste Fehler kommt innerlich einem Vergehen gleich
- Können es nicht haben, wenn man einen Gegenstand auf die Augen richtet
- Verlangen nach und/oder Aversion gegen Milch
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Lac humanum (Muttermilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Wollen alleine ihrem Leben nachgehen, sind von ihrer Familie und/oder der Gesellschaft enttäuscht
- Fehlen von menschlicher Wärme und Liebe
- Depression
- Verlangen nach Süßigkeiten, warmem Essen und Schokolade
- Aversion gegen Saures und Milch
- Bei Frauen prämenstruell Übelkeit, die durch Essen und Bewegung besser wird
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Lac lupinum (Wolfsmilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Wachsamkeit
- Gelassenheit in schwierigen Situationen
- Abneigung gegen Gesellschaft
- Kritisch und streng, es geht ihnen um Verantwortung
- Fühlen sich ihrer Familie nicht zugehörig, sondern als Außenseiter
- Vermindertes Selbstvertrauen
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Lac vaccinum defloratum (entrahmte Kuhmilch)
Homöopathisches Milchmittel
- Fühlen sich verlassen, ausgeschlossen und im Stich gelassen
- Träge, mild und sanft
- Fühlen sich "nicht gesättigt"
- Winterdepression
- Heimwehgefühl, fühlen sich überall fremd
- Ängste
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Lachesis (Buschmeisterschlange)
Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie
aufgeweckt - emotional - redefreudig
Frauen und Männer (Element: Feuer)
- Ehrgeizig, ideologisch, intensiv, kreativ, leidenschaftlich
- Mitteilsam und redefreudig
- Sprunghaft, vielfältige Gedanken, wechseln oft das Thema
- Sind sehr schnell
- Eifersüchtig und misstrauisch
- Exzentrisch
- Schwierigkeiten, Einschränkungen zu ertragen
- Ängste
- Scharfer Intellekt
- Hartnäckige und destruktive Schuldgefühle
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Lamotrigin
wurde ursprünglich als "Antikonvulsivum" zur Behandlung von Krampfanfällen eingesetzt. Wirkt sehr gut bei bipolaren Erkrankungen und Persönlichkeitsproblematiken zur Phasenprophylaxe und Stimmungsstabilisierung - auch leicht antidepressiv. Wichtige Nebenwirkungen sind Hautreaktionen, weswegen es langsam aufdosiert wird. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.
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Leberprobleme und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Leberprobleme auftreten, wenn sich ein Mensch zu viele Sorgen macht, anstatt sich an die Geschehnisse seines Lebens anzupassen. Man hat Angst vor den Folgen und fürchtet, es könnt einem an etwas fehlen. Dies macht wütend und unzufrieden. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Leistenbruch und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass es zu Leistenbrüchen v.a. bei Menschen kommt die das Gefühl haben, eingeengt zu sein. Man will mit etwas brechen, doch hält einen die Angst um Sicherheit davon ab. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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"Leistungsmensch"
ist ein Enneagramm-Typus. Lob und Bewunderung ist das Ziel für "Leistungsmenschen". Sie möchten für ihre Leistungen bewundert werden. Aus diesem Grund opfern sie vieles ihrem Erfolg. Sie gehen ganz in ihren Aufgaben auf und verfolgen energisch deren Erledigung - allerdings nur so lange wie sie Erfolg versprechen. Da die Leistungsmenschen alles darauf ausrichten, erfolgreich dazu stehen, sind sie enorm anpassungsfähig. Sie sind in der Lage, sich stets an dem auszurichten, was gebraucht wird. Das prädestiniert sie zum idealen Mitarbeiter jeder Organisation. Ob es sich um das Managen eines ausbeuterischen Unternehmens oder die Organisation der dagegen rebellierenden Arbeiter handelt. Ein "Leistungsmensch" widmet sich der ihm gestellten Aufgabe mit aller Energie. Es kann geschehen, dass er sich im Laufe seines Lebens mit gleicher Vehemenz in solch widersprüchlichen Aufgaben engagiert.
Das Problem ist, dass bei allem Charme und aller Anpassungsfähigkeit, die den "Leistungsmenschen" auszeichnen, er Selbstzweifel, Misserfolge und Niederlagen beinahe panisch fürchtet.
Das (unterdrückte) Gefühl: So ist das unterdrückte Gefühl des "Leistungsmenschen" der (Selbst-)Zweifel, weil er dies kaum aushalten kann. Daher täuscht er vor allem sich selbst. Keinesfalls möchte er mit eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten in Berührung kommen.
Der Abwehrmechanismus, den "Leistungsmenschen" ausprägen, ist die vollständige Identifikation mit dem jeweiligen Projekt. Verspricht dies "zweifellos" Erfolg, braucht er selbst als Person im Prozess der Identifikation keinen Zweifel zu fürchten. Daraus ergibt sich eine Art Daueraktivismus. Stets gilt es, neue Aufgaben zu erfüllen, um möglichst unter dem Beifall der anderen den Erfolg auszukosten.
Lösung: Die rasende Flucht vor dem Eigenen, das sich selbst von sich selbst fortjagt, findet am ehesten ein Ende in der Erfahrung des Scheiterns. Da der dem Daueraktivismus ausgesetzte Körper zwangsläufig irgendwann einmal streikt, ist Krankheit für den "Leistungsmenschen" häufig die naheliegendste Chance auszusteigen. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Genesung erneut zu einem „Projekt“ umgewidmet wird, das es erfolgreich zu absolvieren gilt. Generell führt für den "Leistungsmenschen" der Weg zur Befreiung weg von der Außenorientierung hin zur Innenorientierung zu sich selbst. Da er sich jedoch in einer leistungsfixierten Gesellschaft wie der unseren über mangelnden Beifall nicht zu beklagen braucht, ist dieser Weg häufig sehr beschwerlich.
Ein interessantes Buch: "Das Enneagramm: Die neun Gesichter der Seele" von Richard Rohr und Alexander Ebert
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Levomepromazin
ist ein niedrig potentes Neuroleptikum, welches schwach antipsychotisch, aber sehr stark dämpfend und schlafanstoßend wirkt. Es kann daher sehr gut zur Behandlung auch schwerster Ängste und Anspannungszustände genutzt werden. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.
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Lichttherapie
Täglich zwei bis vier Stunden helles Licht - mindestens 2.500 Lux - kann die depressive Symptomatik bei saisonalen Depressionen, der so genannten "Winterdepression", innerhalb von einigen Wochen bessern oder vollständig heilen. Die Wirkung des Lichts ist am besten, wenn die Behandlung morgens stattfindet. Bei nicht saisonalen Depressionsformen ist der Effekt eher fraglich. Möglicherweise kann die Lichttherapie aber unterstützend zu anderen Behandlungsmethoden helfen.
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Lithium
Hauptanwendungsgebiet ist die phasenprophylaktische Behandlung bei rezidivierenden Depressionen und bipolaren Erkrankungen. Bei Manien (siehe unten) kann es mit einer "Schnellaufsättigung" auch gut antimanisch wirken. Zusätzlich zu Antidepressiva kann es deren antidepressive Wirkung gut unterstützen. In Studien wurde bei Depressionen, bipolaren Erkrankungen und auch bei Persönlichkeitsproblematiken eine deutliche Reduktion der Lebensmüdigkeit nachgewiesen. Problematisch ist die geringe therapeutische Breite des Spiegels im Blut, so dass regelmäßige Blutabnahmen zur Überwachung des Wirkspiegels notwendig sind. Auch werden verhältnismäßig starke Nebenwirkungen wie Zittern und Gewichtszunahme geklagt. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.
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Lorazepam
ist ein mittellang wirksames Benzodiazepin, welches stark angstlösend, beruhigend und schlaffördernd. Wegen des schnell wirksamen Präparates in Lutschform ist es gut für die Notfallsituation geeignet. ACHTUNG: Abhängigkeitspotential!
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Lungenprobleme und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Lungenprobleme darauf hindeuten, dass man sein Leben derzeit unerträglich findet. Man ist traurig und niedergeschlagen, verzweifelt und entmutigt. Vielleicht fühlt man sich auch durch etwas bedrängt, so dass man glaubt, das Leben nicht nach seinen Vorstellungen führen zu können. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Lupus erythematodes und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass der Lupus eine langsame Art eines Selbstzerstörungsmechanismus ist. Es fehlt ein Lebensziel und man hat das Leben satt. Im tiefsten Inneren will man leben und hat auch einen guten Grund dafür. Man lässt sich aber dominieren und hat Schwierigkeiten, sich selbst zu behaupten. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Luther, Martin
war der theologische Urheber und Lehrer der Reformation, der von 1483 bis 1546 lebte. Als zu den Augustinermönchen gehörender Theologieprofessor vollzog er eine reformatorische Wende in seinem Denken, nach der er sich ausschließlich an Jesus Christus als dem "fleischgewordenen Wort Gottes" orientierte. Nach diesem Maßstab wollte er Fehlentwicklungen der Christentumsgeschichte überwinden, welche er sah. Seine Betonung der Gnade Gottes, seine Predigten und Schriften, besonders die Lutherbibel, veränderten die von der römisch-katholischen Kirche dominierte Gesellschaft im ausgehenden Mittelalter und der beginnenden Neuzeit nachhaltig. Sie wurden von europäischen Fürstentümern der 1500er Jahre dazu genutzt, die Zentralmächte des Papstes und des Kaisers zurückzudrängen. Unter deren Einfluss kam es entgegen Luthers Absicht zu einer Kirchenspaltung, zur Bildung evangelisch-lutherischer Kirchen und der Konfession des Protestantismus.
"Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt."
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Lycopodium clavatum (Bärlappsporen)
Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie
intellektuell - geben sich stark und unabhängig
Frauen und Männer (Element: Luft)
- Vermindertes Selbstvertrauen, nervös, perfektionistisch, vorsichtig
- Wollen gefallen, Neigung zum inneren Rückzug, konservativ, ehrgeizig
- Zeigen gern, was sie können und leugnen gern vermeintliche "Schwächen"
- Emotional distanziert, dulden keinen Widerspruch
- Materialistisches Denken
- Intellektualität
- Sentimentalität, weiches Herz, Mitgefühl mit "Verlierern", Bewunderung und Nacheifern von "Gewinnern"
- Möchten in der Depression nicht reden, vermeiden Aktivitäten, obwohl beides Besserung bringt, besonders ausgeprägtes Morgentief
- Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Schwierigkeiten mit dem Namensgedächtnis
- Mädchen- und jungenhaft
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Magenprobleme und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Magenprobleme im Zusammenhang mit Schwierigkeiten stehen, etwas zu akzeptieren. Man sperrt sich gegen das, was nicht nach dem "eigenen Geschmack" ist. Man kann sich nur schwer damit abfinden, dass den eigenen Plänen, Gewohnheiten und Lebensweisen widersprochen wird. Man kritisiert sich innerlich, was einen daran hindert, loszulassen und das Herz sprechen zu lassen. Man wirft sich selbst vor, nicht mutig genug zu sein. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Manie
Eine manische Episode ist gekennzeichnet durch eine „zu gute” Stimmung, eine Euphorie, der keine Ursache zuzuordnen ist, ein starker Aktivitäts- und Rededrang, ein vermindertes Schlafbedürfnis und eine Störung der Urteilsfähigkeit unter der Annahme, mehr zu können als tatsächlich möglich ist. Manchmal wird zu viel Geld ausgegeben, manchmal werden zu viele Dinge gleichzeitig begonnen, manchmal wird das Leben an sich „in zu vollen Zügen” genossen. Die Gedanken, die Bewegungen und auch die Wahrnehmungen sind stark beschleunigt. An und für sich ist, wie man aus der Beschreibung sehen kann, eine manische Episode ein eher angenehmer als unangenehmer Zustand, den selten ein Patient behandeln lassen will. Das ist auch nachvollziehbar, aber nach der manischen Episode folgen oft depressive Verstimmungen, die auf jeden Fall äußerst unangenehm sind. Außerdem führt die Manie zu Schädigungen, z.B. zum finanziellen Ruin, zu körperlichen Schäden aufgrund der körperlichen Erschöpfung oder zu sozialen Schwierigkeiten aufgrund der starken Beanspruchung der Umgebung, die nicht so schnell und aktiv ist. Auch beobachtet man verstärkte Aggressivität, die im Rahmen der manischen Episode, zumindest im längeren Verlauf, häufig auftritt.
Die Denkstörungen (Denkbeschleunigung, Ideenflucht, etc.) werden mit atypischen Neuroleptika behandelt. Eine Akutbehandlung mit Lithium (s.o.) ist möglich. Am wichtigsten sind dämpfende, niedrig potente Neuroleptika wie Zuclopenthixol oder Levomepromazin (s.o.) und eine durchgreifende Stimmungsstabilisierung z.B. mit Lithium (s.o.), Carbamazepin oder Valproat.
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Maprotilin
ist ein tetrazyklisches Antidepressivum und gehört zu den "klassischen" oder "alt hergebrachten" Antidepressiva mit äußerst zuverlässiger Wirksamkeit. Es wirkt stark auf das Noradrenalin-System und daher gut auf den Antrieb und angstlösend. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.
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Medikamente in der Psychiatrie
Viele Patienten besuchen eine psychiatrische Praxis am Ende eines langen Irrwegs durch die Praxen der verschiedensten Ärzte anderer Fachrichtungen. Den meisten Menschen ist bei längeren unklaren Leiden der Wunsch nach einer handfesten organischen Ursache gemein, die sich einfach bekämpfen lässt. Der Gang zum Psychiater ist leider auch heute noch eine Art Bankrotterklärung der Fähigkeit, auch in der Krankheit ein gewisses Maß an Selbstbestimmung zu bewahren. Die Trennung zwischen „geduldetem“ körperlichen Leiden und aus Scham verdrängter seelischer Pein ist nach wie vor sehr präsent. Sie war in den Frühzeiten der wissenschaftlichen Medizin sicher auch mal nützlich, damit sich die einzelnen Fachdisziplinen eigenständig entwickeln konnten. Leider wurde es später versäumt, diese Perspektive wieder zu einer allgemeinen Ansicht von Krankheit zusammen zu führen.
Daher gibt es heute schon fast widerstreitende Ansichten, wie man dem Leid Herr wird. Ist es z.B. bei Depressionen der richtige Weg, das Übel lebensgeschichtlich an der Wurzel zu packen im Rahmen einer aufarbeitenden Psychotherapie oder können letztlich nur Pillen helfen. An der Schnittstelle dieser weltanschaulichen Zuspitzungen steht häufig ratlos der Patient, hier findet sich aber auch der Psychiater wieder, der mit diesen Ideologien umzugehen hat. Die häufige Schwere des individuellen Leidens bringt es dann auch mit sich, dass die Patienten angesichts dieser Frontstellungen auf der Suche sind nach klaren und eindeutigen Antworten. Die gibt es aber leider auch hier nicht als Patentrezept. Das Optimum dessen, was man in der Behandlung des Leidens zusammen erreichen kann, ist immer der dauerhaft zu leistende Kompromiss zwischen Aufarbeitung des Problems und Medikation. Unterschiedliche menschliche Schicksale und Erfahrungen lassen hier von Fall zu Fall das Pendel mal mehr zur einen, mal stärker zur anderen Seite ausschlagen. Beiden Behandlungsrichtungen gemein ist aber, dass sie für den Patienten immer einiges an Beschwernissen mit sich bringen, da auch hier Entwicklung mit Problemen verbunden ist.
Einnahme von Medikamenten:
In Anbetracht dieser Handlungsmöglichkeiten spitzt sich für viele Patienten die Problematik des Besuchs beim Psychiater noch einmal zu. Im Stile eines Glaubensbekenntnisses hört man häufig Sätze wie „für Medikamente bin ich nicht der Typ.“ Hier sollte man als PatientIn aber wissen, dass die Auswahl der richtigen Arznei und dessen Dosierung ein wichtiger Pfeiler eines psychiatrischen Behandlungskonzeptes sind. Grade bei sehr schweren seelischen Erkrankungen ist der Patient allein schon durch die körperliche Symptomatik selten in der Verfassung, seine Probleme rein durch Gespräche im Rahmen einer Psychotherapie zu lösen. Der Grad der Erschöpfung lässt das erst mal nicht zu. Eine nach fachlicher Übereinkunft seriöse Behandlung beinhaltet in jedem Fall eine medikamentöse Akutbehandlung, um eine Selbstgefährdung auszuschließen und einen Aufarbeitungsprozess überhaupt erst zu ermöglichen. Häufig hört man hier auch den Einwand, dass das Problem ja auch erst durch schief gelaufene wie auch immer geartete menschliche Beziehungen entstanden sei und deshalb auch rein zwischenmenschlich wieder zu lösen sein muss. Diese Haltung lässt aber außer Acht, dass unser hormonelles System zwar von äußeren Faktoren beeinflusst wird, aber nach langer Schräglage anfängt ein Eigenleben zu führen, das sich dann verbesserten äußerlichen Einflüssen durchaus entziehen kann.
Um es an einem einfachen Bild deutlich zu machen: Wenn man jahrelang zu kleine Schuhe trägt, gehen die Hühneraugen nicht dadurch weg, dass man danach wieder barfuß läuft. Die entstandenen Narben und Verletzungen wuchern, reizen gesundes Gewebe und bringen einen im schlimmsten Fall dauerhaft zum Humpeln. Die Psychiatrie betrachtet im wesentlichen die grundlegenden körperlichen Wechselwirkungen mit seelischen Befindlichkeiten. Hier kommen dann sinnvollerweise auch Medikamente zum Einsatz. Dem stehen - wie gesagt - viele Patienten sehr kritisch gegenüber. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass die Medikamente besonders in früheren Zeiten starke Nebenwirkungen hatten und immer im Verdacht standen, abhängig zu machen. Antidepressiva und vergleichbare Medikamente führen aber definitiv zu keiner Abhängigkeit und verändern nicht die Persönlichkeit. Außerdem hat hier die pharmazeutische Forschung immer zielgenauer wirksame Präparate mit minimierten Nebenwirkungen hervorgebracht. Trotzdem gibt es sie, diese Nebenwirkungen, und sie sind durch den besonderen Wirkort auch anderer Natur als zum Beispiel bei Herzmedikamenten. Häufig beschrieben werden anfängliche Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel und Gewichtszunahme. Hier ist grade in den ersten Wochen Geduld gefragt. Halten Sie sich vor Augen, dass man hier zur Verbesserung des Zustandes in einen sehr komplizierten Stoffwechsel – den des Gehirns- eingreifen muss. Umstellungsprozesse sind hier nicht ganz unkompliziert und bedürfen einer systematischen Ausführung und Überwachung, erfordern vom Patienten aber auch ein hohes Maß an Einnnahme-Disziplin. Man kann sich sicher sein, dass einem immer nur das Nötigste verordnet wird, einem keine vermeidbaren Belastungen zugemutet werden und die verschiedenen Problembereiche (Leiden und Nebenwirkungen) sorgfältig abgewogen werden. Dem Arzt ist ebenso wie dem Patienten jede Tablette lieb, die der Patient nicht nehmen muss, manche sind aber für dessen Wohlergehen unerlässlich. Grade das seelische Wohlergehen sollte einem zumindest genauso viel Geduld wert sein wie das körperliche – so man denn bei dieser Trennung bleiben möchte. Vergegenwärtigen sollte man sich deshalb bitte auch einmal, welche Nebenwirkungen man angesichts anderer Erkrankungen in Kauf zu nehmen bereit ist.
Um anhand eines Vergleichs das Verständnis der Anfangsprobleme zu erleichtern, sollte man einmal darüber nachdenken, ob man bei einem Beinbruch den Gips entfernen würde, weil einen das Bein darin juckt. Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre einem bewusst, dass ohne Gips das Bein nicht wieder grade zusammen wächst. Auch bezüglich der Dauerhaftigkeit der Einnahme sei ein Vergleich gestattet: Wenn man an Diabetes leidet, wäre es ja sicher selbstverständlich, dass man forthin immer mit seiner Dosis Insulin zu leben hätte. Viele psychiatrischen Erkrankungen sind eine vergleichbare – nur besser heilbare –Stoffwechselerkrankung wie es die Zuckerkrankheit ist- diesmal im Stoffwechsel des Gehirns. Das sagt –wie oben erwähnt- nichts über die Ursachen aus, die den Stoffwechsel ins Ungleichgewicht gebracht haben, genauso wie die Bauchspeicheldrüse kann sich das Gehirn aber ab einem bestimmten Grad des Leidens nicht mehr selbst heilen. Darum muss einem bei einigen psychiatrischen Erkrankungen klar sein, dass auch hier Linderung oder Heilung nur durch geduldige und langfristige Arbeit –eben auch mit Medikamenten - zu haben ist.
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Medorrhinum (Gonorrhoe Nosode)
Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie
leidenschaftlich - abenteuerlustig - verstecken sich
Frauen und Männer (Element: Luft)
- Objektiv
- Leidenschaftlich
- Bodenständig
- Abenteuerlustig
- Unabhängig
- Gesellig
- Flexibel
- Ängste
- Derealisation
- Zerstreutheit
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Melperon
ist ein niedrig potentes Neuroleptikum, welches schwach antipsychotisch und gut beruhigend und schlafanstoßend wirkt. Es kann daher gut bei Ängsten, Unruhezuständen und Schlafstörungen eingesetzt werden. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.
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Menstruationsbeschwerden und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Menstruationsbeschwerden darauf hinweisen, dass man sich gegen das Rollenbild der Frau sperrt, weil es zu vielen "Regeln" unterworfen ist und man sich aber unterbewusst dafür schuldig fühlt. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Mercurius solubilis Hahnemanni (Quecksilberoxid)
Auch homöopathisches Konstitutionsmittel der psychologischen/klassischen Homöopathie
introvertiert - ruhelos - verschlossen
Meist Männer (Element: Luft)
- Wandlungsfähigkeit
- Starke Emotionen, ohne sie zu zeigen, Wechsel zwischen den Extremen, impulsives Verhalten, ständig in Eile
- Vorliebe für das Stadtleben, Anonymität, Computer, Filme
- "Wortspieler"
- Unsicher, "ewige Jungen", selbstverliebt und charmant
- Tendenz zur Arroganz, gleichmütig, emotional distanziert, aber auslenkbar, kontaktscheu, misstrauisch
- Ordnungsliebend, mögen Rituale, magisches Denken
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"Me-too-Liste"
ist eine auf Länderebene von der kassenärztlichen Vereinigung festgelegte Liste von Präparaten, die angeblich nur marginale Wirk- oder Nebenwirkungsunterschiede zu bereits vorhandenen - preisgünstigeren - Präparaten haben sollen. Die Kassenärzte sollen diese Präparate nach Möglichkeit nicht mehr verordnen und die Patienten sollen ggf. den Preisunterschied zum potentiellen Vergleichspräparat selbst zahlen.
Der Begriff stammt daher, dass den Patienten unterstellt wird, sie würden hören, dass beim Nachbarn ein besonders gutes, besonders neues Präparat eingesetzt würde, und sie daraufhin zum Arzt gehen und sagen würden, das will "ich auch", also "me too"... Abgesehen davon wird offenbar ebenfalls unterstellt, der Kassenarzt würde einfach jedes geforderte Rezept unterschreiben...
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Mianserin
hat ein tetrazyklisches Grundgerüst und gehört somit zu den "klassischen" oder "alt hergebrachten" Antidepressiva mit äußerst zuverlässiger Wirksamkeit. Es wirkt auch angstlösend und beruhigend und somit auch gut bei Depressionen mit Angstproblematik. Regelmäßige Blutbildkontrollen sind jedoch zum Ausschluss von Nebenwirkungen auf das Blut notwendig. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.
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Migräne und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass v.a. Menschen, die nicht das tun, was sie eigentlich wollen, Migräne bekommen. Und auch Menschen, die sich Vorwürfe machen, anderen, die großen Einfluss auf sie ausüben zu widersprechen, bekommen Migräne. Häufig weiß man selbst nicht so recht, was man eigentlich wirklich will. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Miller, Alice
war eine schweizerische Philosophin, Psychologin, Soziologin und Autorin, die von 1923 bis 2010 lebte. Sie hat in vielen allgemeinverständlichen Werken ihre Einsichten in die Kind-Eltern-Beziehung und ihre Kritik an der Psychoanalyse, dass diese Kindheitstraumen im Rahmen der Triebtheorie zu verwickelt verstehe, dargestellt. Zuletzt bezeichnete sie sich als Kindheitsforscherin.
"Die größte Grausamkeit, die man den Kindern zufügt, besteht wohl darin, dass sie ihren Zorn und Schmerz nicht artikulieren dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Liebe und Zuwendung der Eltern zu verlieren."
"Wenn man einem Kind Moral predigt, lernt es Moral predigen, wenn man es warnt, lernt es warnen, wenn man mit ihm schimpft, lernt es schimpfen, wenn man es demütigt, lernt es demütigen, [...]"
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Milzerkrankungen und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Milzerkrankungen ein Zeichen dafür sind dass sich derjenige zu viele Sorgen macht. Manchmal ist man so von seiner inneren Beunruhigung eingenommen, dass man jegliche Lebensfreude verliert. Man hat keine Kraft mehr zu kämpfen und lässt sich völlig entmutigen. Paradoxerweise können gerade diejenigen sich "zu Tode lachen", während ihnen jedoch innerlich zum Weinen zumute ist. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Mirtazapin
ist ein modernes Antidepressivum, das die gute Zuverlässigkeit "klassischer" Antidepressiva mit der guten Verträglichkeit moderner Antidepressiva vereint. Es wirkt vor allem auf das Noradrenalin- und Serotonin-System. Wegen der stark schlafanstoßenden Wirkung ist es gut als Schlafmittel geeignet. Nebenwirkung sind allerdings eben diese Sedierung, weswegen das Medikament entsprechend dosiert werden soll, und in Einzelfällen eine Gewichtszunahme. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.
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Moclobemid
ist ein "MAO-Hemmer", also ein Antidepressivum, das gut antriebsverbessernde wirkt. Dessen Hemmung des Enzyms ist nicht wie bei älteren Medikamenten irreversibel, sondern reversibel ist, so dass keine Diätvorschriften zu beachten sind. Allerdings ist Vorsicht bei der Umstellung von und auf SSRI geraten. Ist eines der Hauptmedikamente der Wahl bei sozialer Phobie. KEIN Abhängigkeitspotential, KEINE Persönlichkeitsveränderung.
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Müdigkeit und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass chronische Müdigkeit dann auftritt, wenn ein konkretes, eigenes und attraktives Lebensziel fehlt. Anstatt zu handeln, um die eigenen Ziele zu erreichen, ist man so sehr von den eigenen Gedanken, Sorgen und Ängsten eingenommen, dass man sich die eigene Energie raubt. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Mundbereich und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Probleme im Mundbereich darauf hindeuten, dass man sich unterbewusst weigert, etwas Neues zu "schlucken" und es für sich zu nutzen. Man ist nicht offen genug. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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Muskelprobleme und Psychosomatik
Unter der Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele nicht zu trennen sind, so dass bei geistigen und seelischen Krankheiten auch körperliche Prozesse und bei körperlichen Krankheiten auch geistige und seelische Prozesse eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Muskelprobleme auf Schwierigkeiten mit der Motivation und dem Willen hinweisen, die eigenen Wünsche zu verwirklichen. Literatur u.a. von Lise Bourbeau und Louis L. Hay.
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- Letzte Aktualisierung am 4.12.11 -