Seelische Erste Hilfe
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Einführung einer seelsorgerischen und professionellen Unterstützung in Krisen- und Notfall-Situationen sowohl für Opfer als auch für Helfer
Die mit Notfällen und Katastrophen einhergehenden seelischen Qualen erfahren in der kurz- und mittelfristigen Versorgung allerhöchstens Beachtung am Rande. So steht dieser Verein für unsere Überzeugung, dass viele der späteren Schwierigkeiten nach Gewalt- und Krisensituationen durch eine adäquate seelische Erste Hilfe vermieden werden könnten.
Es gibt selbstverständlich hervorragende Kriseninterventionsteams, deren Arbeit unersetzbar ist. Wir wünschen uns aber ein besseres Gesamtverständnis des Seelischen und ein "Gleichverständnis" für seelische und körperliche Notsituationen, so dass langfristig seelische Notsituationen qualitativ und quantitativ genauso gut versorgt wären wie körperliche Notsituationen.
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Etablierung von seelischen Ersthelfern in Nothilfeteams
Das Prinzip des "Gleichverständnisses" seelischer und körperlicher Not soll dann dazu führen, dass ebenso wie medizinische auch seelische Erst-Helfer im Notfall vor Ort sein sollen. In der Leitung und Planung von Noteinsätzen sollte medizinisches Fachpersonal gemeinsam mit psychiatrisch oder psychologisch Erfahrenen zusammenarbeiten.
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Ausbildung von Erst-Helfern im seelischen Erste-Hilfe-Konzept
Kursangebote werden folgen.
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Seelisches Erste-Hilfe-Konzept
Der Verein dient nicht der speziellen oder individuellen Seelsorge, für die es bereits zahlreiche und hervorragende Vereine und Hilfsorganisationen gibt. Vielmehr geht es um die Ausbildung und Verbesserung eines Grundverständnisses seelischer Not und Erkrankung, um einen quantitativ und qualitativ besseren Umgang mit Betroffenen zu gewährleisten.
Hierzu gibt es natürlich schon zahlreiche Konzepte, die aber meistens für spezielle Notlagen oder Patientengruppen entwickelt wurden und darüber hinaus vor allem zur Ausbildung bereits "professioneller Seelsorger" dienen. Auch hier geht es uns um ein allgemeineres und auch allgemein verständliches Konzept. Aus den Erste-Hilfe-Kursen auf körperlichem Gebiet weiß jeder, dass ein großes Problem in Notfallsituationen die Tatenlosigkeit möglicher Helfer darstellt, die häufig ein Ergebnis ihrer Ratlosigkeit und Verunsicherung ist. Bezüglich seelischer Ersthilfe ist dieser Notstand noch um einiges größer. Wenn etwas in diesem Bereich getan wird, dann entweder von bereits belasteten und mehr oder weniger einfühlsamen "körperlichen" Ersthelfer, die sich nebenbei "erbarmen" oder von zutiefst verunsicherten "Passanten", die stets fürchten, "etwas falsch zu machen". Daher wünschen wir uns, ein seelisches Erste-Hilfe-Konzept anzubieten, so dass "Jedermann" ein Grundverständnis entwickeln kann, auf dessen Boden er mit einigermaßen Sicherheit Hilfe anbieten kann.
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Grundregeln
Erste Ziele sind eine Orientierung über die Wachheit des Patienten, seine körperlichen Funktionen und den Schweregrad der seelischen Erkrankung oder Verletzung sowie ein hilfreiches Gespräch.
Wichtigste Voraussetzung ist - wie immer im Notfall - Ruhe und Übersicht zu bewahren. Gerade bei seelischen Notfallsituationen ist die Gefahr aufgrund der unmittelbaren psychischen Dynamik besonders groß, dass die Ersthelfer geneigt sind, sich der hektischen, ängstlichen oder schockierenden Atmosphäre in der Umgebung emotional anzupassen.
Trotz aller Hektik, der gebotenen Eile und der Notwendigkeit, die Situation möglichst schnell und effektiv zu verändern, soll sich der Ersthelfer Zeit nehmen. Gebot des Augenblicks ist nicht die Aktion, sondern die indirekte Einflussnahme, die durch die Ausstrahlung von Sicherheit und ruhiger Konsequenz wirkt.
Alle Betroffenen, auch die eher Unbeteiligten, die oft "betroffener" wirken, werden in Ruhe angehört. Nur dadurch wird das Vorfeld der zu bewältigenden Notsituation sichtbar. Sachliche und ruhige Fragen werden gestellt.
Man tritt den Betroffenen offen, aufmerksam und konzentriert gegenüber und spricht die Probleme an. Dies geschieht anfangs am besten in Einzelgesprächen, da man die untereinander bestehende Dynamik zwischen den Beteiligten nicht kennt.
Sorgen und Befürchtungen, auch grobe Fehlinterpretationen der Wirklichkeit, sollten primär als subjektive Gewissheit und Wirklichkeit des Betroffenen ohne große Diskussion oder sogar Korrekturversuche akzeptiert werden. Verständnisfragen werden selbstverständlich gestellt. Grundsätzlich zeigt man die Bereitschaft, zu verstehen und akzeptieren, was den Betroffenen bewegt.
Die von dem Betroffenen vorgebrachten Äußerungen werden in der Situation auf keinen Fall bagatellisiert, also nicht Richtung "Nicht so schlimm..." oder "Das regelt sich alles wieder", sondern ernst genommen, also in Richtung "Es ist wirklich erschütternd", "Sie sind jetzt furchtbar aufgeregt, traurig, verzweifelt, das kann ich gut verstehen" oder "Niemand kann sich vorstellen, wie er sich in einer Situation, wie der Ihrigen fühlen würde. Beschreiben Sie es mir."
In dem sich entwickelnden Gespräch kann man in Ruhe Hilfsmöglichkeiten anbieten, wie Ansprache von Ambulanzen, Klinik oder Notarzt. Dies unterstützt man mit sachlicher Argumentation, die den Charakter der "kritischen Situation" heraushebt sowie die Kompetenz der Weiterbehandler.
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Der suizidale Patient
Suizidalität bedeutet akute Lebensgefahr. Sie kann aufgrund von körperlichen und seelischen Ursachen entstehen. Häufig entwickelt sich Suizidalität bei an sich gesunden Menschen, wenn diese sich durch Schicksalsschläge oder akute Konflikte in einer ausweglos erscheinenden Situation zu befinden glauben. Nicht alle suizidgefährdeten Menschen sind krank, aber jeder Suizidale soll wegen der akuten Lebensgefahr behandelt werden, auch wenn derjenige eine Behandlung ablehnt.
Symptome: Äußerungen über Gefühle von Hoffnungs-, Ausweglosigkeit, Enttäuschung, Resignation, Verbitterung, depressiver Stimmung, Lebensangst, Schuldgefühlen, Furcht vor Verarmung, Ausbruch oder Folgen einer Erkrankung, Prestigeverlust oder Abwertung gegenüber anderen, Gedanken über eigenes Versagen oder Wertlosigkeit. Die tatsächliche Situation wird eingeengt und ohne Verhaltensalternativen erlebt. Die bestehenden Aggressionen werden nach innen und gegen die eigene Person gerichtet. Das Denken ist auf negative Inhalte, Rückzug und Sterben zentriert.
Siehe auch "Präsuizidales Syndrom"
Die Frage nach der "Lebensmüdigkeit" ist unbedingt anzusprechen. Die Frage an sich induziert keine Suizidalität, sondern entlastet und führt aus der Notsituation heraus.
Zu beachtende Risikofaktoren sind frühere Suizidversuche, bereits erlebte Suizide in der Familie oder näheren Umgebung, direkte oder indirekte Suiziddrohungen und Äußerungen über konkrete Vorstellungen über Vorbereitung oder Durchführung des Suizids.
Zusätzlich ist als Risiko zu betrachten, eine "unheimliche Ruhe" nach Suiziddrohungen, ein ängstlich-unruhiges Verhalten, Schuld- oder Versagensgefühle, ein Aggressionsstau, quälende Schlafstörungen und Selbstvernichtungs-, Sturz- oder Katastrophenträume.
Kritische Situationen sind Beginn und Abklingen depressiver Verstimmungen, Wahnideen über Schuld oder Krankheit, biologische Krisenzeiten, wie Pubertät, Schwangerschaft, Wochenbett und Klimakterium, Suchterkrankungen und unheilbare Krankheiten.
Kritische Umweltfaktoren sind eine erlebte familiäre Zerrüttung in der Kindheit, berufliche und finanzielle Schwierigkeiten, fehlende Lebensaufgabe, es ist kein Lebensziel zu sehen, das Fehlen mitmenschlicher Kontakte, Liebeskummer, Scheidung, Einsamkeit sowie fehlende tragfähige religiöse Bindung.
Maßnahmen: Suizidalität erfordert kurz-, mittel- oder langfristig je nach Gefährdungslage psychiatrische und psychotherapeutische Weiterbetreuung, eventuell eine stationäre Behandlung. Falls ein Arzt vor Ort ist, kann eine angstlösende und beruhigende Medikation sehr hilfreich sein.
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Der akut psychotische Patient
Bei diesen Patienten ist die Ursache häufig noch unklar, das heißt, man kann aufgrund der Symptome nicht auf eine bestimmte Ursache schließen. Oft zeigen sich Unruhe, Erregung, Halluzinationen und/oder Wahnsymptome. Die Betroffenen wirken verstört, ängstlich und reagieren oft nicht adäquat auf das Gespräch.
Maßnahmen: Psychotische Symptome erfordern fast immer eine stationäre Behandlung, auch zur Diagnostik der Ursachen.
Erstmaßnahmen: Schaffung einer ruhigen Umgebung, Unterbringung in einem ruhigen Raum, möglichst wenige Menschen im Umfeld, stabile Bezugspersonen. Intensive Beobachtung und Betreuung des Betroffenenen, eingrenzende und beruhigende Anweisungen sind klar und einfach aussprechen. Ruhige und freundliche Erklärung der Geschehnisse und Behandlungsmaßnahmen, Gewährleistung der Sicherheit des Betroffenen und seines Umfeldes, Beseitigung gefährlicher Gegenstände, etc..
Ganz wichtig ist die Abschirmung von Außenreizen.
Falls ein Arzt vor Ort ist, kann eine angstlösende und beruhigende Medikation auch hier sehr hilfreich sein, soll aber besonders vorsichtig angewendet werden wegen der noch fehlenden Klarheit der Ursachen der Erkrankung.
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Der akut ängstliche Patient
Häufig stehen hier Klagen über körperliche Beschwerden wie Atemnot, Brustschmerzen oder Schwindel, im Vordergrund. Der ängstliche Patient sucht die Nähe der Ersthelfer, also die von ihm empfundene Sicherheit in der Nähe anderer Menschen.
Symptome: innerliche Unruhe, Nervosität, Anspannung, Interesselosigkeit, Erschöpfung, Resignation, Freudlosigkeit, Stimmungsschwankungen, Verzweiflung, Merk- und Konzentrationsstörungen, Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Hilflosigkeit, Sorgenbereitschaft, Gefühl der Unwirklichkeit, Vermeidungsverhalten, Gefühl des Weitentferntseins, Gefühl der Beengung, Gefühl der Ohnmachtsnähe. Im Verhalten können Erregungszustände, Scheintätigkeiten ("irgendwas tun") oder auch das völlige Fehlen einer Reaktion aus Ansprache auffallen. Körperlich können ein dumpfer Kopfdruck, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Würgegefühl im Hals, Sprechprobleme, Sehstörungen, Ohrensausen, Schwindel, Hautblässe und Herzrasen, Herzsymptome wie Herzdruck, Herzklopfen, Herzstolpern oder Herzstechen, Atembeschwerden wie Atemenge oder Atemsperre, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen, Magendruck, Bauchkrämpfe, Verstopfung oder Durchfall, Menstruationsstörungen, Harndrang, Schweißausbrüche, Schlafstörungen wie Ein- und Durchschlafstörungen, Alp- und Schreckträume und nächtliches Aufschrecken, Zittern, Muskelspannung, Muskelschmerzen, Muskelzuckungen, "weiche Knie", Missempfindungen wie Taubheit oder Kribbeln, Mattigkeit, eine Erhöhung des Blutzuckers und eine Steigerung des Blutdrucks auftreten.
Erstmaßnahmen: Durch sicheres, beruhigendes und entspannendes Auftreten sowie eine ruhige und sachliche Gesprächsführung kann die Dramatik der akuten Angstsituation reduziert werden. Man beruhigt und rückversichert dem Betroffenen, dass dieser Zustand akuter Angst bald vorbei gehen wird (was auch so ist).
Falls ein Arzt in der Nähe ist, ist hier eine angstlösende und beruhigende Medikation äußerst hilfreich.
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Der akut angespannte Patient
In der Anspannung sind die seelischen und motorischen Funktionen gesteigert und vielleicht auch unkontrolliert. Beim Anspannungszustand ist die Ursache vielfältig und nicht primär erkennbar. Der akut angespannte Betroffene kann zornig wirken, oft aggressiv, kann toben, Sachen beschädigen oder Umstehende angreifen. Er zeigt häufig ein ungesteuertes und insgesamt gefährliches Verhalten.
Hier gilt die Grundregel für die Ersthelfer: Wenn jemand so aussieht, als sollte man sich ihm nicht nähern, dann sollte man sich ihm auch nicht nähern.
Erstmaßnahmen: Ziel ist, die Selbstkontrolle des Betroffenen wiederherzustellen durch
- Zuwendung im Gespräch, die ruhig und sachlich sein und Verständnis zeigen sollte
- deutliches Aufzeigen von Grenzen, ohne dass derjenige dies als "Gegengewalt" wahrnimmt
- Beseitigung von anspannungssteigernden Faktoren, also Wegschicken von Umstehenden, Wegpacken erinnernder Gegenstände, etc.
Falls ein Arzt in der Nähe ist, sollte das Angebot medikamentöser Behandlung gemacht werden.
Im Falle eines schweren Anspannungszustandes sollte unbedingt eine stationäre Behandlung, auch zur Diagnostik der Ursache, angestrebt werden.
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Der delirante Patient
Das Delir zeigt sich durch psychotische Symptome, Bewusstseinsveränderungen (Störung der Wahrnehmung, Verarbeitung von und Reaktion auf Reize), Desorientiertheit (d.h., derjenige weiß nicht mehr, wo er ist, was los ist, warum er dort ist, etc.), Halluzinationen und oft Anspannungszustände. Auffallend sind häufig die fahrige Unruhe und Geschäftigkeit ("Nesteln" oder Wischen), sowie starke Reaktionen des vegetativen Nervensystems wie Schwitzen, Zittern, Herzrasen, Temperaturerhöhung. Gelegentlich fällt auch die leichte Beeinflussbarkeit auf, das heißt, die Betroffenen reagieren auf Dinge, die man angesprochen hat, die aber gar nicht da sind.
Beim Delir sind die Ursachen höchst vielfältig und fast immer bedrohlich. Deshalb sollte sofort ein Notarzt hinzugezogen werden.
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Der verwirrte Patient
Im Verwirrtheitszustand fallen die allgemeine Unsicherheit, Fahrigkeit und Ratlosigkeit des Betroffenen auf. Das Auffassungsvermögen und die Gedankengänge scheinen verlangsamt. Verwirrte wirken oft innerlich angespannt, reagieren gereizt oder aggressiv. Ungesteuerte, abrupte und angespannte Reaktionen ohne erkennbaren Anlass sind möglich. Fast jedes Ereignis, dass den Menschen akut betrifft (insbesondere ältere Menschen) kann einen Verwirrtheitszustand verursachen.
Erstmaßnahmen: Wichtig ist den Betroffenen -wenn möglich- in einer ihm bekannten oder mindestens konstanten Umgebung zu belassen. Eventuell soll eine Diagnostik zur Klärung körperlicher Ursachen erfolgen.
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Der bewusstseinsgestörte Patient
Unterschieden werden Bewusstseinsstörungen:
- Benommenheit als eine leichte Verlangsamung des Denkens mit erschwertem Auffassungsvermögen, wie z.B. bei starker Ermüdung.
- Somnolenz ist eine Schläfrigkeit mit deutlich vermindertem Auffassungsvermögen und erheblich verlangsamten Denkvorgängen.
- Sopor ist stärkste Schläfrigkeit, bei welcher der Betroffene noch auf Anruf kurz wach wird, aber keine spontanen Aktionen mehr zeigt.
- Koma bedeutet das Nicht-mehr-Erwachen. Der Betroffene reagiert auch auf Schmerzreize, wie z.B. Druck unter der Fußsohle nur noch "gerichtet", "ungerichtet" oder gar nicht mehr.
Ferner sind noch Dämmerzustände möglich, bei denen das Bewusstsein, also die Wahrnehmung, Verarbeitung und Reaktion auf Reize nur verändert, nicht verringert ist. Die Handlungsfähigkeit ist dabei erhalten, möglich sind aber genauso zu wenig Reaktion auf manche Reize wie auch zu viel Reaktion auf andere Reize.
Die Ursachen sind wiederum höchst vielfältig. Eine sofortige stationäre Behandlung sollte unbedingt auch zur Diagnostik der Ursache erfolgen. Ein Notarzt ist sofort zu verständigen.
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Der "erstarrte" Patient
Die "Starre" ist ein Fehlen jeglicher körperlicher oder erkennbarer seelischer Aktivität. Der Betroffene reagiert trotz wachem Bewusstsein in keiner Weise auf Versuche, mit ihm in Kontakt zu treten. Das Gesicht bleibt starr, ausdruckslos und ohne emotionale Regung. Es wird auch sprachlich nichts geäußert. Häufig findet sich auch eine Muskelanspannung sowie andere Symptome des vegetativen Nervensystems.
Hierbei ist die sofortige Unterbringung in einer Fachklinik notwendig, auch zur diagnostischen Klärung der vielfältigen Ursachen. Ein Notarzt ist sofort zu verständigen.
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- Letzte Aktualisierung am 28.11.11 -