27. Juni
Ereignisse
1866 — Schlacht bei Langensalza
Am 27. Juni 1866 fand die Schlacht bei Langensalza in Thüringen statt, in der Preußen mit Sachsen-Coburg und Gotha (1826–1918) gegen das Königreich Hannover (1814–1866) kämpfte.1 Die Schlacht hat zweierlei Bedeutung für die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung: Zum einen war es nach 1864 der zweite Einsatz der gerade erst neugegründeten Organisation bei Kampfhandlungen2, zum anderen organisierte der Lehrer Friedrich Wilhelm Looff (1808–1889) erstmals einen Suchdienst für Betroffene.3
1962 — Rotkreuzschutzgesetz in Österreich
Vom 27. Juni 1962 datierte das frühere Rotkreuzschutzgesetz in Österreich. Es löste die bis dahin geltende gesetzliche Regelung vom 23. August 1912 ab. Am 1. Februar 2008 wurde es durch das heute geltende Rotkreuzgesetz ersetzt.
1987 — Umbenennung des Landesverbands in Baden
Der Landesverband Südbaden (1947–1987) änderte nach 40 Jahren seinen Namen in Landesverband Badisches Rotes Kreuz.
2012 — DRK-Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt
Am 27. Juni 2012 beschloss der Präsidialrat die DRK-Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, die seither bundesweit durch alle Gliederungen des Deutschen Roten Kreuzes umzusetzen sind.
Weitere Informationen
- Artikel Suchdienst
- Artikel Landesverband Badisches Rotes Kreuz
- Artikel DRK-Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt
Erläuterungen und Einzelnachweise
- ↑ Der Deutsche Krieg war eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Bund (1815–1866) unter Führung Österreichs einerseits und Preußen sowie dessen Verbündeten andererseits. Der Krieg dauerte vom 14. Juni bis 23. August 1866 und wurde von Preußen gewonnen.
- ↑ Wikipedia.de, Schlacht bei Langensalza: Frühe Rolle des Roten Kreuzes.
- ↑ Friedrich Wilhelm Looff, Meine Erinnerungen an den Juni 1866 und die Schlacht zwischen der Hannoverschen und der Preußischen Armee, Bad Langensalza 2014.
