Mecklenburgischer Landesverein vom Roten Kreuz
Entstehung

Der Mecklenburgische Landesverein vom Roten Kreuz (1889–1937) (ältere Schreibweise: Mecklenburgischer Landesverein vom Rothen Kreuz → Rothes Kreuz) entstand am 28. März 1889 durch Umbenennung aus dem Mecklenburgischen Landesverein für die Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger (1869–1889), der wiederum vorher Mecklenburgischer Centralverein für die Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger (1864–1869) geheißen hatte. Er hatte seinen Sitz in Schwerin.

Der Landesverein hatte die Funktion einer Nationalen Gesellschaft für die beiden deutschen Länder Mecklenburg-Schwerin und bis 1917 Mecklenburg-Strelitz.
Von 1914 bis 1927, also unter anderem während des Ersten Weltkriegs (1914–1918) war Adolf Langfeld (1854–1939) der Vorsitzende des Vereins, als Nachfolger von Carl von Bassewitz-Levetzow (1855–1921). Er berichtete über diese Zeit ausführlich in seinen umfangreichen, als Buch gedruckten und 1930 erschienenen Memoiren → Mein Leben.
Verbleib
Der Landesverein dürfte 1937 im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung per Gesetz aufgelöst worden und in der Landesstelle II aufgegangen sein.
Weitere Informationen
- Ludwig Kimmle (Hrsg.), Das Deutsche Rote Kreuz. Entstehung, Entwicklung und Leistungen der Vereinsorganisation seit Abschluss der Genfer Konvention im Jahre 1864, Berlin 1910, Band I, Seiten 721–743
- Artikel Mecklenburgischer Landesverein für die Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger
- Artikel Mecklenburgischer Centralverein für die Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger
- Artikel Adolf Langfeld/Mein Leben (1930)
- Artikel Landesverein
- Artikel Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
