Felix Grüneisen: Das Deutsche Rote Kreuz in Vergangenheit und Gegenwart – Tätigkeit des Deutschen Roten Kreuzes im Kriege

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung
Es handelt sich um eine laufende Arbeit. Die Transkription und die Kommentierung sind noch nicht abgeschlossen. Der aktuelle Zwischenstand kann schon abgerufen werden, es empfiehlt sich jedoch, zu einem späteren Zeitpunkt erneut hier nach dem aktuellen Stand zu schauen.
← Vorheriges Kapital Übersicht Nächstes Kapital →

Kapitel 19: Tätigkeit des Deutschen Roten Kreuzes im Kriege

[Überleitung von vorherigen Kapiteln]

[118] […] In den vorangegangenen Abschnitten ist über die enge Wechselwirkung zwischen den Erfahrungen der Kriege 18641 und 18662 mit dem grundlegenden Aufbau der einzelnen deutschen Landesvereine wiederholt berichtet worden. Von einem Einsatz eigener männlicher und weiblicher Kräfte für die männliche und weibliche Krankenpflege konnte noch kaum die Rede sein. Die Hilfeleistung bestand also wesentlich in der Einrichtung von Lazaretten, Erfrischungsstationen an den Eisenbahnen und der Sammlung und der Sendung von Liebesgaben an die Front.

[Deutsch-Französischer Krieg 1870–1871]

Bei Beginn des Krieges 1870/713 stand bereits eine ausgebaute, wenn auch noch kleine Organisation zur Verfügung.

Unter Führung der Delegierten des Königlichen Kommissars und Militärinspekteurs bei dem norddeutschen Bundesheere trafen bereits einige Tage vor der Schlacht bei Wei­ßen­burg4 und am Schlachttage selbst Kolonnen mit Transportgeräten in der Nähe des Schlachtfeldes ein, um die Verwundeten zu sammeln und in die Lazarette zu bringen. Eine erste Kolonne kam aus Breslau, eine zweite von 150 Mann, bestehend aus etwa 40 Studenten der Medizin aus Greifswald, 40 Berliner Turnern, Heilgehilfen und Krankenwärtern, gelangte in die Rheinpfalz nach Edenkoben, eine dritte aus Speyer nach Wörth. Während der folgenden Schlachten um Metz5 und in Richtung auf Paris standen immer wieder neue Einheiten unter dem Zeichen des Roten Kreuzes, meist aus Westdeutschland, zur Verfügung. Darunter das schon früher er­wähn­te6 Offenbacher Turnersanitätskorps.

An den Eisenbahnstrecken in das Hinterland entstanden Verband- und [119] Erfrischungsstellen, die gemeinsam von den Männer- und Frauenvereinen ins Leben gerufen und geleitet wurden. Der zahlenmäßige Umfang der Leistungen war beträchtlich. Auch Mitteldeutschland, an der Spitze Berlin, stand hinter den westdeutschen Städten kaum zurück.

Der Württembergische Sanitätsverein, der Bayerische Landesverein und der Badische Frauenverein stellten eigene Lazarettzüge auf, die nach dem Vorbild der Erfahrungen des Nordafrikanischen Sezessionskrieges hergestellt waren und Vorzügliches leisteten. Einzelne norddeutsche Vereine rüsteten ebenfalls Sanitätszüge aus.

Unter den eigenen Krankenpflegerinnen vom Roten Kreuz zeichneten sich die badischen Schwestern aus, denen die anderen noch jungen Schwesternschaften vom Roten Kreuz zur Seite standen. Die überwiegende Zahl an weiblichem Krankenpflegepersonal wurde auch 1870/713 von den konfessionellen Schwesternschaften gestellt.

Gewaltig war der Umfang der Gaben für die Verwundeten und Kranken, die bei den Vereinen zusammenströmten. In Berlin wurde Unter den Linden 12 ein Zentraldepot errichtet, in dem die Verwaltungsarbeiten geleistet, aber auch die aus der Stadt Berlin eingetroffenen Gaben angenommen, ausgepackt, geprüft, geordnet und versandbereit gemacht wurden. Ein zweites Depot wurde in einer Markthalle eröffnet.

Der Umfang der Spenden in Geld betrug über 18 Millionen Taler, die der Naturalgaben über 9 Millionen Taler.

In den Heimatgebieten wurden eine große Anzahl von Vereinslazaretten und Privatlazaretten errichtet, die besonders von den Frauenvereinen betrieben wurden. Die Zahl der in Norddeutschland errichteten Betten der Vereinslazarette betrug rund 10 000. Der Umfang der Leistungen in Süddeutschland war mindestens gleich groß.

Das Internationale Comitee in Genf7 und die Gesellschaften vom Roten Kreuz der neutralen Länder beteiligten sich mit wichtigen Geldleistungen. Das Internationale Comitee hatte für die Dauer des Krieges in Basel eine Agentur errichtet, die zunächst nur als Auskunft- und Vermittlungsstelle gedacht war, bald aber vor der Notwendigkeit stand, Materialgaben der neutralen Rotkreuzgesellschaften entgegenzunehmen und diese gleichmäßig nach Deutschland und nach Frankreich weiter zu [120] lei­ten.8 Im November 1870 schloß sich ein Internationales Hilfskomitee für Kriegsgefangene in Basel an9, dessen Haupttätigkeit sich auf die große Zahl französischer Kriegsgefangener in Deutschland erstreckte. Dieses Komitee bediente sich übrigens nicht des Roten Kreuzes, sondern eines grünen Kreuzes in weißem Feld.

Die Schweiz, die Niederlande, Luxemburg, Belgien, Österreich, Ungarn, Rußland, Schweden, Italien, Spanien, Portugal, Türkei, Nord- und Südamerika beteiligten sich mit erheblichen Gaben, besonders durch die Entsendung von Ärzten. Die Britische Nationale Gesellschaft zur Pflege der im Felde verwundeten und erkrankten Krie­ger10 brachte rund 300 000 Pfund an Geldspenden auf. Sie warb 62 Chirurgen an, die auf deutscher und französischer Seite in Hospitälern und Lazaretten tätig waren. Besonders dankbar wurde von der Britischen Gesellschaft empfunden, daß ihr durch die deutschen Einschließungstruppen vor Paris der Verkehr und die Übermittlung von Liebesgaben und Verbandstoffen in die belagerte Stadt hinein ermöglicht wurde. (Anlage 13.)

[Boxeraufstand 1899–1901]

Die Ereignisse in China im Sommer 190011 veranlaßten das Deutsche Zentralkomitee, eine Hilfeleistung vorzubereiten, die wegen der weiten Entfernung des Kriegsschauplatzes grundsätzlich neuer Art war.

Vom Kaiserlichen Kommissar wurde für ein Feldlazarett in China um 12, und für ein nach Ostasien zu entsendendes Marinelazarettschiff um 30 freiwillige Krankenpfleger ersucht. Zugleich wurde die Errichtung eines Vereinslazaretts mit 100 Betten auf deutschem Etappengebiet in Tsing­tau12 angefordert. Für das Lazarettschiff „Savoya“, das sich bereits in Japan befand, wurde Personal in Marsch gesetzt. Das Marinelazarettschiff „Gera“ wurde im Heimathafen mit freiwilligen Krankenpflegern bemannt. Mit weiteren Dampfern wurde Personal und Material für Lazarettzwecke nachgesandt. Die Döckerschen Ba­ra­cken13 mußten für die klimatischen Verhältnisse in Nordchina besonders gesichert werden, und zwar sowohl gegen Überfälle wie auch gegen die schweren Stürme. Sie wurden deshalb mit einem über 2 m hohen Wall umgeben, der von der Außenseite in einen 2 m tiefen Graben abfiel. Außerdem wurden die Wände durch Fachwerk verstärkt.

[Aufstände in Südwestafrika 1904–1908]

Wesentlich größer waren die Anforderungen während des Aufstandes in Südwestafrika 1904 bis 1907.14 Auf Anforderung des Ober-[121] kommandos der Schutztruppen wurden zunächst sechs Döckersche Ba­ra­cken13 mit Ausstattung abgesandt, denen bald vier weitere Kranken- und zwei Wirtschaftsbaracken über Ham­burg15 folgten. Gleichzeitig wurde eine Abordnung von Ärzten und fünf Schwestern in Marsch gesetzt, die dem Deutschen Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien angehörten und die Tätigkeit der sieben bereits in Südwestafrika arbeitenden Schwestern dieses Vereins ergänzten. Die ungewöhnlichen klimatischen Bedingungen Südwestafrikas erforderten die Verbesserung der Verpflegung mit frischem Obst und Fruchtsäften außer der Bereitstellung von Selterwasser, kondensierter Milch, Tee und anderen Nahrungs- und Genußmitteln. Hierzu kam der Bedarf an warmer Kleidung. Schließlich befanden sich aus Beständen des Roten Kreuzes 19 transportable Baracken mit Sonnensegeln auf dem Kriegsschauplatz. Ein besonders für diese Zwecke gebauter Röntgenapparat hatte die chirurgischen Maßnahmen zu unterstützen. An Schwestern des Frauenvereins für die Kolonien haben während des Aufstandes im ganzen 37 in den Pflegestätten Verwendung gefunden.

[Spanischer Bürgerkrieg 1874]

Auf Kriegsschauplätzen außerhalb Deutschlands hatte das Deutsche Rote Kreuz noch viel häufiger Veranlassung, seine Kräfte einzusetzen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Das geschah erstmalig im Jahre 1874 in dem spanischen Bür­ger­krieg16 auf Vermittlung des Internationalen Comitees in Genf7.

[Russisch-Osmanischer Krieg 1877–1878]

Während des Russisch-Türkischen Krieges 187717 wurde die deutsche Hilfe nur von dem Zentralkomitee des Russischen Roten Kreuzes in Anspruch genommen, während in Kon­stan­ti­no­pel18 ein geeignetes Organ der freiwilligen Krankenpflege noch nicht vorhanden war. Das Russische Rote Kreuz ersuchte die deutsche Schwestergesellschaft um Ausrüstung von drei Sanitätszügen auf russische Kosten, die wegen der abweichenden Spurweite für den Verkehr in Rumänien bis zur russischen Grenze bestimmt waren. Darüber hinaus wurde Verbandmaterial und Geld zu gleichen Teilen dem Russischen Zentralkomitee und dem während des Krieges gebildeten Zentralkomitee des Roten Halbmondes in Konstantinopel überwiesen. Als 1878 in Konstantinopol eine schwere Hungersnot ausbrach, wurden erhebliche Sendungen von Lebensmitteln und weiteren Verbandstoffen dorthin abgesandt. Von Dres­den19 aus wur-[122]den eine Anzahl Albertinerinnen vom Roten Kreuz sowohl nach Bukarest wie nach Konstantinopel geschickt, wo sie bei der Pflege der Verwundeten dankbar anerkannte gute Dienste leisteten.

[Serbisch-Bulgarischer Krieg 1885]

In ähnlicher Weise wurde während des Serbisch-Bulgarischen Krieges 188520 eingegriffen. In diesem Fall wurden jedoch außerdem vier ärztliche Abordnungen mit dem erforderlichen Krankenpflegepersonal und großen Mengen von Verbandmaterial, Instrumenten und Arzneimitteln auf den Kriegsschauplatz entsandt, und zwar je zwei auf die serbische und auf die bulgarische Seite.

[Erster Japanisch-Chinesischer Krieg 1894–1895]

Im Chinesisch-Japanischen Krieg 189421 wurde wiederum auf Anregung des Internationalen Comitees in Genf7 eine Hilfeleistung beschlossen. Da damals weder Japan noch China die Möglichkeit hatten, selber chirurgische Instrumente herzustellen, wurden 12 Kisten mit Instrumenten an die Japanische Gesellschaft vom Roten Kreuz befördert.

[Türkisch-Griechischer Krieg 1897]

Im Jahre 1897, während des Türkisch-Griechischen Krie­ges22, wurde je eine ärztliche Expedition mit männlichem und weiblichem Krankenpflegepersonal nach Griechenland (Dolo) und nach der Türkei (Kon­stan­ti­no­pel18) entsandt. Die letztere führte als neue Errungenschaft einen Röntgenapparat mit sich. In beiden Ländern wurden eigene Lazarette eingerichtet, in Konstantinopel stellte der Sultan hierfür eine Reihe von Häusern in unmittelbarer Nähe des Yil­diz­pa­las­tes23 zur Verfügung.

[Spanisch-Amerikanischer Krieg 1898]

In dem Krieg zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten 189824 wurde lediglich durch Übermittlung von Geldsendungen Hilfe geleistet; an die Vereinigten Staaten als ausdrückliche Erinnerung des Dankes an die im Jahre 1870/71 zugunsten der deutschen Verwundeten und Kranken durchgeführte Hilfsaktion.

[Zweiter Burenkrieg 1899–1902]

Als im Monat Oktober 1899 der Krieg der Südafrikanischen Republiken gegen Eng­land25 ausbrach, wurde wieder die Frage der Hilfeleistung erörtert. Die Britische Gesellschaft vom Roten Kreuz teilte mit, daß sie auf die angebotene Hilfe dankbar verzichte. Die Transvaalregierung jedoch bat um ein Ambulanzkorps, das am 4. November 1899 von Berlin über Neapel nach der Delagoabay abreiste. Sie bestand aus drei Ärzten, vier Schwestern und fünf Mitgliedern der Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger mit umfangreichem Material an Ver-[123]bandmitteln, Instrumenten und Geräten für Verwendung in drei getrennten ärztlichen Abteilungen. Eine weitere Expedition wurde vom Hamburgischen Landesverein mit Ärzten, Schwestern des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Eppendorf und vier Pflegern der Hamburger Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger entsandt. Eine dritte Abordnung folgte im März 1900 mit zwei weiteren Ärzten und Material. Die Tätigkeit der deutschen Expeditionen fand nicht nur die dankbare Anerkennung der Buren in einem Schreiben des Präsidenten Krü­ger26, sondern auch von englischer Seite; diese wurde in Schreiben des Feldmarschalls Ro­berts27 und des Britischen Botschafters in Berlin ausgesprochen.

Die Erfahrungen des Burenkrieges waren nicht nur in praktischer Beziehung bedeutsam, sie bildeten zugleich eine erhebliche Bereicherung für die kriegschirurgische Wissenschaft.

[Russisch-Japanischer Krieg 1904–1905]

Während des Aufstandes in Südafrika entbrannte der Russisch-Japanische Krieg im Fernen Osten28, der in erheblichem Umfang Hilfeleistungen des Deutschen Roten Kreuzes in Anspruch nahm. 72 geschlossene Wagenladungen rollten nach Rußland, eine ärztliche Expedition mit drei Ärzten und sechs Schwestern aus dem Mutterhaus Eberswalde wurde zur Verfügung gestellt mitsamt der Ausstattung eines Lazaretts für 100 Kranke, mit Lebensmitteln für sechs Monate, vollständiger Röntgeneinrichtung, Laboratorium, zwei Döckerschen Ba­ra­cken13 und einer Linxweilerschen Hilfslazarettzug-Einrichtung. In Petersburg stießen mit Rücksicht auf die Sprachschwierigkeiten noch deutschrussische Ärzte, Schwestern und sonstiges Personal hinzu. In Charbin konnte unter mancherlei Schwierigkeiten ein Lazarett errichtet werden, das von März bis September 1905 in Tätigkeit war.

Nach Japan wurde ebenfalls eine Expedition entsandt, die vom Norddeutschen Lloyd unentgeltlich befördert wurde. Eine erste ärztliche Expedition richtete sich im deutschen Marinelazarett in Yokohama ein. Die zweite Expedition ging nach Tokio. Die Zusammenarbeit mit den japanischen Ärzten war besonders kameradschaftlich. Die deutschen Ärzte hatten Gelegenheit, Vorträge über verschiedene Kapitel aus der Chirurgie zu halten und Vorführungen auf dem Gebiet des Röntgenverfahrens zu zeigen. Die begleitende deutsche Schwester fand Gelegenheit, deutsche Krankenpflege in praktischer Anwendung zu zeigen.

[Balkankriege 1912–1913]

Die Kriege auf dem Balkan in den Jahren 1911 bis 191329 machten alljährlich die Entsendung neuer ärztlicher Expeditionen auf die verschiedenen Kriegsschauplätze notwendig. Sie waren in praktischer und wissenschaftlicher Hinsicht gleich bedeutsam.

Erläuterungen

  1. Der Deutsch-Dänische Krieg war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Preußen und Österreich auf der einen Seite und Dänemark auf der anderen Seite. Er dauerte vom 1. Februar bis zum 30. Oktober 1864. Preußen und Österreich gingen aus dem Konflikt als Sieger hervor.
  2. Der Deutsche Krieg war eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Bund (1815–1866) unter Führung Österreichs einerseits und Preußen sowie dessen Verbündeten andererseits. Der Krieg dauerte vom 14. Juni bis 23. August 1866 und wurde von Preußen gewonnen.
  3. 3,0 3,1 Der Deutsch-Französische Krieg vom 19. Juli 1870 bis 10. Mai 1871 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Frankreich einerseits und dem Norddeutschen Bund unter der Führung Preußens sowie den mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt andererseits. Frankreich verlor den Krieg, trat den Großteil des Elsass und einen Teil von Lothringen ab, woraus das kurzlebige Reichsland Elsaß-Lothringen (1871–1918} geformt wurde, und das Deutsche Kaiserreich (1871–1918) entstand.
  4. Die Schlacht bei Weißenburg fand am 4. August 1870 statt. Auf deutscher Seite gab es ca. 700, auf französischer Seite ca. 1000 Tote, Verwundete und Gefangene.
  5. Die Belagerung von Metz dauerte vom 20. August bis zum 27. Oktober 1870. Auf deutscher Seite gab es ca. 5.700, auf französischer Seite ca. 42.000 Tote und Verwundete.
  6. Siehe Seite 92.
  7. 7,0 7,1 7,2 Siehe Artikel Internationales Komitee vom Roten Kreuz.
  8. Zentralstelle für Auskünfte und Hilfeleistungen an Verwundete und Kranke.
  9. Comité de Secours aux Prisonniers Français et aux Populations Ruinées par la Guerre.
  10. Siehe Artikel Britisches Rotes Kreuz.
  11. Zur militärischen Niederschlagung des Boxeraufstands (1899–1901) in China wurde 1900 mit der Beteiligung Deutschlands die Acht-Nationen-Allianz gebildet.
  12. Siehe Qingdao.
  13. 13,0 13,1 13,2 Siehe Artikel Döckersche Baracke.
  14. Von 1904 bis 1908 fanden mehrere Aufständen der einheimischen Herero und Nama gegen die deutsche Kolonialmacht in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika (1884–1915) statt, die von deutschen Truppen gewaltsam und verbunden mit zahlreichen Kriegsverbrechen einschließlich des Völkermords an den Herero und Nama niedergeschlagen wurden.
  15. Siehe Artikel Hamburg (Stadt).
  16. Die hier so bezeichneten Ereignisse fanden während der kurzen Ersten Spanischen Republik (1873–1874) statt.
  17. Der Russisch-Osmanische Krieg fand vom 24. April 1877 bis 3. März 1878 statt.
  18. 18,0 18,1 Die Stadt Konstantinopel heißt seit ca. 1930 Istanbul bzw. İstanbul.
  19. Siehe Artikel Dresden.
  20. Der Serbisch-Bulgarische Krieg fand vom 14. bis 28. November 1885 statt.
  21. Der Erste Japanisch-Chinesische Krieg fand vom 1. August 1894 bis 13. Februar 1895 statt.
  22. Der Türkisch-Griechische Krieg fand vom 3. Februar bis 4. Dezember 1897 statt.
  23. Siehe Yıldız-Palast.
  24. Der Spanisch-Amerikanische Krieg fand vom 23. April bis 12. August 1898 statt.
  25. Der Zweite Burenkrieg fand vom 11. Oktober 1899 bis 31. Mai 1902 statt.
  26. Paul Kruger (1825–1904).
  27. Frederick Roberts (1832–1914).
  28. Der Russisch-Japanische Krieg fand vom 8. Februar 1904 bis 5. September 1905 statt.
  29. Die Balkankriege fanden von 1912 bis 1913 statt. Dass als Beginn 1911 genannt wird, kann daran liegen, dass der Italienisch-Türkische Krieg (1911–1912) dazu gerechnet wurde.